Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Förderung von Naturschutz und Resilienz in Gemeinden

Stand: November 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt führt Politikberatung zu effektiver und angemessener Unterstützung von gemeindebasiertem Naturschutz durch, um zur Umsetzung des Strategischen Plans der CBD (2010-2020) und den Aichi-Zielen beizutragen. Hierzu werden partizipative Bottom-up-Evaluierungen zur Resilienz von Gemeindeschutzinitiativen und deren notwendiger Unterstützung in mindestens 20 Ländern dokumentiert und überprüft. Die gewonnenen Erkenntnisse werden durch eine Unterstützungskampagne weitreichend verbreitet und fließen in die CBD Verhandlungen und verwandte internationale Politikprozesse mit ein. Das erwartete Outcome besteht in deutlich gesteigerter und adäquater juristischer, politischer und finanzieller Unterstützung für gemeindebasierte und indigene Schutzinitiativen, welche auf den Empfehlungen der Gemeinschaften selbst basieren.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

68 Bewertungen der Resilienz des Gemeindeschutzes (community conservation resilience assessments (CCRI)) wurden in 22 Ländern abgeschlossen.

  • Vier regionale Events zum Wissenstransfer zu gemeindebasiertem Schutz wurden in Afrika, Asien, Europa und Südamerika durchgeführt.
  • Zwölf nationale Kapazitätsworkshops mit mehr als 700 Gemeindemitgliedern wurden durchgeführt.
  • Die Ergebnisse der Bewertungen der Resilienz des Gemeindeschutzes (CCRI)) sind in Politikempfehlungen an die SBSSTA (Subsidiary Board on Scientific, Technical and Technological Advice) und an die Ad Hoc Working Group on Article 8 (j) der CBD eingebracht worden. Auf diversen relevanten internationalen Events konnten Projektergebnisse vorgestellt werden und in Berichte einfließen, so z.B. auf einem SBSTTA Side Event im Dez. 2017, beim UN Permanent Forum on Indigenous Issues, im Working Paper „risks of large-scale biosequestration in the context of Carbon Dioxide Removal“ im Oktober 2017 zur UNFCCC COP23 in Bonn, in der 53. Ausgabe von „Forest Cover: Leaving no one behind: Community rights and biodiversity conservation“, sowie in der 55. Ausgabe von „Forest Cover: The big four drivers of deforestation“.
  • Über zahlreiche Medien ist das Projekt öffentlichkeitswirksam aktiv und sichtbar. Dazu zählen Interviews bei Al Jazeera, The Guardian, Online Photo-essays, Social Media wie Facebook, Twitter und Instagram.

Projektdaten

Land:
Äthiopien, Chile, Demokratische Republik Kongo, Georgien, Indien, Iran, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Malaysia, Nepal, Panama, Paraguay, Russische Föderation, Salomonen, Samoa, Südafrika, Tadschikistan, Tansania, Uganda

Durchführungs­organisation:
Global Forest Coalition - Paraguay

Partnerinstitution(en):
  • Convention on Biological Diversity Alliance (CBD Alliance), Indigenous Peoples of Africa Coordinating Committee (IPACC), International Alliance of Indigenous and Tribal Peoples of the Tropical Forests (IAITPTF), Natural Justice

BMU-Förderung:
2.158.960,08 €

Projektlaufzeit:
03/2015 bis 04/2019

Internetauftritt(e):



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