Förderung von Naturschutz und Resilienz in Gemeinden - 15_IV_042 - 801 - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Förderung von Naturschutz und Resilienz in Gemeinden

Stand: August 2019

Ziel und Massnahmen

Das Projekt führte Politikberatung zu effektiver und angemessener Unterstützung von gemeindebasiertem Naturschutz durch, um zur Umsetzung des Strategischen Plans der CBD (2010-2020) und den Aichi-Zielen beizutragen. Hierzu wurden partizipative Bottom-up-Evaluierungen zur Resilienz von Gemeindeschutzinitiativen und deren notwendiger Unterstützung in 22 Ländern dokumentiert und überprüft. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden durch eine Unterstützungskampagne weitreichend verbreitet und flossen in die CBD Verhandlungen und verwandte internationale Politikprozesse mit ein. Das Outcome besteht in deutlich gesteigerter und adäquater juristischer, politischer und finanzieller Unterstützung für gemeindebasierte und indigene Schutzinitiativen, welche auf den Empfehlungen der Gemeinschaften selbst basieren.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

68 Bewertungen der Resilienz des Gemeindeschutzes (community conservation resilience assessments (CCRI)) wurden in 22 Ländern abgeschlossen.

  • Vier regionale Events zum Wissenstransfer zu gemeindebasiertem Schutz wurden in Afrika, Asien, Europa und Südamerika durchgeführt.
  • Zwölf nationale Kapazitätsworkshops mit mehr als 700 Gemeindemitgliedern wurden durchgeführt.
  • Die Ergebnisse der Bewertungen der Resilienz des Gemeindeschutzes (CCRI)) sind in Politikempfehlungen an die SBSSTA (Subsidiary Board on Scientific, Technical and Technological Advice – SBSSTA-22) und die Subsidiary Body on Implementation (SBI-2) auf der CBD-COP 2018 eingebracht.
  • Juni 2018: Veröffentlichung des „Global Report of the Community Conservation Resilience Initiative (CCRI)“ globalforestcoalition.org/…
  • Ein Side-Event zur 14. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD COP) am 20.11.2018 unterstrich die Notwendigkeit, die finanzielle Unterstützung auf den Schutz der Gemeinschaft umzuleiten. Das Projekt hat auch eine Veranstaltung auf der CBD-Messe für Kommunikation, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Titel " A source of Pride: When participatory assessment contribute to CEPA and conservation" organisiert.
  • Paraguay/Global: Zwei Foto-Essays, die die Auswirkungen der Handelsliberalisierung bei Agrarrohstoffen und Entwaldung auf ländliche und indigene Frauen zeigten, wurden zum Welternährungstag (16.10.) veröffentlicht: Ein Fotoessay über indigene Gemeinschaften in der Chaco-Region Paraguays und ein Fotoessay zum Kampf der Guahory Frauen um die Erde.
  • Forest Cover 57 lieferte eine gemeindebasierte Antwort auf den Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change über die Auswirkungen der und Szenarien zur Erreichung des 1,5 Grad Ziels: 1.5°C from a community perspective
  • Indien/Global: Am 5.12.2019, parallel zur Klimakonferenz, veröffentlichte die GFC die Ergebnisse der Community Conservation Resilience Initiative in Indien zusammen mit einem Fotoessay, der die Bedeutung der Anerkennung der Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften in Bezug auf Forst-Governance in Politiken zur Eindämmung des Klimawandels unterstreicht.
  • Am 12.11.2019 wurde ein Blog veröffentlicht: “Gender is not Plan B!” Advancing gender-responsive measures in the CBD’s Post-2020 Biodiversity Framework.
  • Global/ Kolumbien: Am 8.3.2019, dem Internationalen Tag der Frauen, hat das Projekt einen Foto-Essay veröffentlicht: Women beekeepers flourish in their love of the land and community conservation in the threatened Páramo de Santurbán area.
  • GFC hat einen Side-Event zum Thema "Nahrung, Wälder und Klimawandel" mitorganisiert und an verschiedenen Panels vor und während der 4. UN-Umweltversammlung im März 2019 in Nairobi teilgenommen, um die Notwendigkeit der Unterstützung des gemeindebasierten Schutzes zu unterstreichen.
  • Global: Am 21.03.2019, dem internationalen Tag des Waldes, hat das Projekt eine Erklärung der Teilnehmer des westafrikanischen Skillshare zum gemeinschaftlichen, genderspezifischen Waldschutz und -wiederherstellung veröffentlicht.
  • GFC hat die Bilderkollektion in seiner Fotothek weiterentwickelt: globalforestcoalition.smugmug.com. Der Aufbau einer Social Media-Kampagne seit Anfang 2018 nutzt #CommunityConservation (sowie #Biodiversität und #indigene) Hashtags. Viele der Social-Media-Publikationen umfassten Bilder und kurze Videos. Diese können hier abgerufen werden: globalforestcoalition.org/…

Projektdaten

Land:
Äthiopien, Chile, Demokratische Republik Kongo, Georgien, Indien, Iran, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Malaysia, Nepal, Panama, Paraguay, Russische Föderation, Salomonen, Samoa, Südafrika, Tadschikistan, Tansania, Uganda

Durchführungs­organisation:
Global Forest Coalition - Paraguay

Partnerinstitution(en):
  • Convention on Biological Diversity Alliance (CBD Alliance), Indigenous Peoples of Africa Coordinating Committee (IPACC), International Alliance of Indigenous and Tribal Peoples of the Tropical Forests (IAITPTF), Natural Justice

BMU-Förderung:
2.158.960,08 €

Laufzeit:
03/2015 bis 04/2019

Internetauftritt(e):



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