Förderung von ökosystembasierter Anpassung durch Friends of EBA (FEBA)

Stand: September 2019

Ziel und Maßnahmen

Friends of EbA (FEBA) ist ein globales Netzwerk von Akteuren und Organisationen, die an der Einbeziehung von ökosystembasierter Anpassung (EbA) in der Politikgestaltung und in der Umsetzung beteiligt sind. Die Unterstützung des Netzwerkes durch das BMU wird einen wechselseitigen Lernprozess und Erfahrungsaustausch zwischen diesen Organisationen fördern, um EbA wirksamer zu machen und seinen Mehrwert als eine alternative Anpassungsmaßnahme zu verdeutlichen. Dadurch werden Anpassungsstrategien sowohl in den Planungsprozessen als auch in der praktischen Umsetzung auf nationaler, regionaler und insbesondere globaler Ebene (UNFCCC, Nairobi Work Programme) bereichert und verbessert. 

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Ca. 50 Organisationen und mehr als 120 Individuen arbeiten im Rahmen des FEBA-Netzwerks gemeinsam an EbA-Themen
  • Unterstützung des Sekretariats der UNFCCC bei der Erstellung von Berichten
  • Entwicklung von gemeinsamen Standards und Qualitätskriterien für EbA und Publikation der Ergebnisse
  • Organisation von Fachveranstaltungen wie den "EbA-Knowledge Day" sowie einer Seminarreihe für die interessierte Fachöffentlichkeit während der Klimaverhandlungen
  • FEBA Newsletter 2018-2019: www.iucn.org/…
  • 5. EbA Knowledge Day, 19. Juni 2019, Bonn, Deutschland
  • In der Entscheidung 14/5 der CBD COP 14 wird FEBA explizit genannt und aufgefordert die ökosystembasierte Anpassung weiter voranzutreiben. In derselben Entscheidung hat die CBD COP 14 die freiwilligen Leitlinien für die Ausgestaltung und wirkungsorientierte Implementierung der ökosystembasierten Anpassung und der Katastrophenvorsorge beschlossen. FEBA wird hier im Text als Schlüsselnetzwerk für Sensibilisierungsmaßnahmen und Kapazitätsaufbau genannt.

Projektdaten

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature (IUCN) - USA

BMU-Förderung:
418.400 €

Laufzeit:
10/2016 bis 09/2019

Internetauftritt(e):