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Stand: Dezember 2017

Gender-Gerechtigkeit in der Klimadebatte


Ziel und Massnahmen

Das Projekt hat die Perspektive von Frauen in die Klimadebatte eingebracht. Dazu wurde eine eintägige internationale Konferenz im Umfeld der UN-Klimakonferenz im Dezember 2008 in Poznan intensiv vorbereitet, umgesetzt und nachbereitet. Die Konferenz brachte Gender- und Klimaexpertinnen zu einem Erfahrungsaustausch über (Geschlechter-) Gerechtigkeit in der Klimapolitik zusammen. Diskutiert wurden Strategien zur Integration der Genderperspektive in die nationale und internationale Klimapolitik. Die Teilnehmerinnen präsentierten ihre Konzepte im Rahmen der UN-Klimakonferenz und wirkten zugleich als Multiplikatorinnen in ihren Heimatländern. Zur Vorbereitung wurden Hintergrundpapiere in verschiedenen Ländern erarbeitet. Die Verbreitung der Konferenzergebnisse war in Aktivitäten im Rahmen der UNFCCC-Verhandlungen eingebettet.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • die Wahrnehmung von Genderaspekten bei den Klimaverhandlungen konnte verbessert werden, die Ergebnisse wurden verbreitet, u.a. auf Side Events in Posen und Bonn
  • Durchführung der internationalen Konferenz "Gender Justice in Times of a Changing Climate" legt Grundstein für den kontinuierlichen Austausch zwischen Gender- und Klimaakteurinnen aus Entwicklungs- und Schwellenländern
  • Erstellung von landespezifischen Hintergrundanalysen zur Berücksichtigung von Genderaspekten in der Klimapolitik ausgewählter Länder (Bangladesch, Bolivien, Kolumbien, Indien, Indonesien, Kenia, Pakistan, Südafrika, Uruguay)
  • maßgebliche Unterstützung des Projektes bei der durch GenderCC beantragten Anerkennung der Gruppe "Women and Gender NGOs" beim Klimasekretariat

Projektdaten

Land:
weltweit

Durchführungs­organisation:
LIFE e.V.

Partnerinstitution(en):
GenderCC - women for climate justice

BMUB-Förderung:
132.500 €

Projektlaufzeit:
09/2008 bis 07/2009

Internetauftritt(e):



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