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Stand: Dezember 2017

Green Cooling Initiative


Ziel und Massnahmen

Das Projekt trägt dazu bei, Prozesse und Strukturen in der Kälteerzeugung und Klimatisierung effizienter zu gestalten sowie den Transfer von Technologien zur Emissionsminderung in Entwicklungsländern zu beschleunigen. Hierzu wird ein „Green Cooling“-Netzwerk aufgebaut, das Kooperationen zwischen Technologiegebern und -nehmern in Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländern anbahnt. Zudem werden so Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technologien geschaffen. Gesammelte Erfahrungen fließen in den neuen Klimaschutz-Technologietransfer-Mechanismus unter der UN-Klimarahmenkonvention ein.

Nachfolgeprojekte
Green Cooling Initiative II

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Lösungsansätze in "Technology Road Maps" im Bereich Kühlung, Klimatisierung und Schaum erarbeitet
  • Finanzielle und personelle Beteiligung am "Technology Executive Committee" (TEC)
  • GCI zählt über 60 Netzwerkmitglieder aus Unternehmen, Politik, NGOs und Wissenschaft
  • Austausch mit Herstellern aus Entwicklung- und Schwellenländern unter anderem durch Workshops oder Side Events gefördert
  • Dialog mit Partnerländern durch internationalen Veranstaltungen und Fachforen angestoßen
  • Webseite des Netzwerkes "Green Cooling Initiative" mit Informationsmaterial, technischen Arbeitsmaterialien und virtuellem Dialogforum zu nachhaltiger Kühlung, inklusive Datenbank mit Auswertungen zu Minderungsszenarien im RAC-Sektor
  • GCI / GCAI auf den Netzwerktreffen der afrikanischen und westasiatischen Ozonschutzbeauftragten sowie auf der Atmosphere-Konferenz in Barcelona im April 2016
  • gemeinsames Side Event u.a. mit UNEP U4E, Bosch-Siemens-Hausgeräte und dem TEC-Vertreter über den wichtigen Aspekt der Energieeffizienz innerhalb des "UN Technology Mechanism" im April 2016
  • gemeinsames Side Event mit UNIDO und NDE Ghana zum Thema Technologietransfer im RAC-Sektor
  • Trainings für Techniker zu natürlichen Kältemitteln sowie Installation und Wartung von R290-Raumklimageräten in Ghana im April 2016
  • Formalisierung der Technologiepartnerschaft zu solarbetriebener Fischereikühlung mit Lake View Fisheries in Kenia sowie im Hotelsektor mit Jetwings in Sri Lanka
  • Expertentag auf der Chillventa-Messe 2016 in Nürnberg für Industrievertreter und politische Akteure über die Vorteile von natürlichen Kältemittel und die Marktreife neuer energieeffizienter Technologien
  • Side Events auf der 28. Vertragsstaatenkonferenz zum Montreal-Protokoll in Kigali:
  • 1. R290-Klimageräte (gemeinsam mit UNIDO, FECO, Midea) 2. Integration des HFKW-Ausstiegs in nationale Minderungspläne (gemeinsam mit GIZ-Proklima) 3. Erste Projekte zum Umstieg von HFKWs auf nicht halogenierten KWs in der Kühltechnikproduktion: Walton, Bangladesh, und Palfridge, Swaziland (gemeinsam mit UNIDO und UNDP)
  • nationale Stakeholderworkshops in Mauritius, Namibia, Ghana und Kenia zur Besprechung und Verifizierung der Ergebnisse der jeweiligen RAC-Inventare
  • Im Rahmen der "Green Cooling Week" in Berlin fanden mit internationalen Vertretern aus Politik, Industrie und anderen Bereichen ein Innovationsworkshop und der Besuch der Atmosphere-Konferenz im September 2017 statt.

Projektdaten

Land:

Partnerinstitution:
Diverse climate change relevant institutions in the respective partner countries/Diverse klimarelevante Institutionen in den entsprechenden Partnerländern

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

BMUB-Förderung:
3.743.073,91 €

Projektlaufzeit:
02/2012 bis 04/2018

Internetauftritt(e):



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