Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) - 17_I_323 - 10026 - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Green Economy Transformation in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE) – Synergien zwischen Niedrigemissionspfaden und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)

Stand: August 2019

Ziel und Massnahmen

Schlüsselakteure in öffentlichen Institutionen sollen in ihrer Kompetenz gestärkt werden, SDGs und NDCs mit Hilfe von Green Economy-Ansätzen kohärenter umzusetzen (Outcome). Entsprechende Erfahrungen werden auf internationaler Ebene kommuniziert und bestärken andere Länder in ihren Anstrengungen. Das Vorhaben stärkt vorhandene Transformationsansätze in den Partnerländern Peru, Südafrika und Uruguay, in denen der Dialog von Schlüsselakteuren der SDG- und NDC-Implementierung gefördert wird. Es agiert dabei komplementär zu PAGE und anderen IGE-Initiativen sowie zu bilateralen Projekten, v.a. im Klimabereich. Das Projekt verknüpft die nationalen Anstrengungen mit globalen Experten- und Policy-Netzwerken und fördert damit den Wissensaustausch und Transformationspartnerschaften. Das BMUB wird dabei unterstützt, eine starke Rolle in der multi- und bilateralen IGE-Diskussion einzunehmen und Deutschland als Wegbereiter und Partner zu positionieren.

Vorgängerprojekt(e)
Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften: Politikdialog, Beratungsdienstleistungen, Fortschrittsmonitoring
Förderung kohlenstoffarmer Entwicklung durch ökologisches Wirtschaften in Kooperation mit der Partnership for Action on Green Economy (PAGE)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt unterstützt das BMU sowie PAGE bei der Vorbereitung bzw. Durchführung diverser hochrangiger, internationaler Veranstaltungen, z.B. der dritten PAGE Ministerkonferenz im Januar 2019 in Südafrika. Dadurch konnte Inclusive Green Economy als Strategie für die Erreichung von sowohl SDGs als auch NDCs weiter etabliert werden.
  • Durch die kontinuierliche Unterstützung von Schlüsselakteuren in Peru, Uruguay und Südafrika, werden nationale Green Economy Ansätze sukzessiv vorangetrieben. In Uruguay entstand beispielsweise im Rahmen mehrerer vom Projekt durchgeführter Workshops die „Interinstitutional Working Group on Inclusive Green Economy“. Im Laufe dieses Prozesses wurden die Teilnehmer dazu befähigt konkrete Projekte oder Maßnahmen voranzutreiben und somit in Ihren jeweiligen Institutionen Green Economy Ansätze zu verankern. Dank etablierter Netzwerke und Plattformen wie bspw. der Green Growth Knowledge Partnership (GGKP) können die Partnerländer ihre gewonnenen Erfahrungen auch mit anderen Akteuren weltweit teilen.
  • Der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu grüner Fiskalpolitik im Rahmen des Green Fiscal Policy Network (GFPN) wurde durch die Erweiterung des Netzwerks um relevante „Knowledge Partner“, wie beispielsweise die Weltbank, UNDP und OECD gestärkt. Mit einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen von internationalen Konferenzen leistete das Netzwerk einen Beitrag dazu, Umweltsteuern und den Abbau umweltschädlicher Subventionen als Quellen von Klimafinanzierung in die internationale Debatte zu bringen.
  • Das Projekt unterstützt seit Beginn aktiv den Austausch von und mit anderen internationalen Institutionen im Bereich Green Economy. Damit trug es wesentlich zur Formierung der „Partners for Inclusive Green Economy“ bei. Die Partnerschaft will ihre Ressourcen effektiver bündeln, um die notwendige wirtschaftliche Transformation auf globaler, nationaler und subnationaler Ebene zu beschleunigen.

Weiterführende Links

Projektdaten

Land:
Costa Rica, Indonesien, Peru, Südafrika, Uruguay

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Department of Environmental Affairs (DEA) - South Africa, Ministry of Environment (MINAM) - Peru," Ministry of Housing, Territorial Planning and Environment (MVOTMA) - Uruguay"
  • International Monetary Fund (IMF),The Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD),United Nations Environment Programme (UN Environment) - Kenya

BMU-Förderung:
6.000.000 €

Laufzeit:
01/2018 bis 07/2021



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