Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Innovative Instrumente für niedrigere Zugangshürden und für Aktivitäten auf dem Kohlenstoffmarkt in einem größeren Maßstab in unterrepräsentierten Regionen

Stand: August 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt hat Hürden in den Zielregionen identifiziert und beseitigt, die der Umsetzung von programmatischen Ansätzen im Rahmen des Clean Development Mechanism-/Programm of Activities (CDM-PoA) im Wege stehen. In Seminaren und Publikationen wurde lokalen Projektentwicklern und nationalen Genehmigungsbehörden (Designated National Authorities - DNAs) notwendiges Know-how für die Realisierung dieser Klimaschutzprojekte vermittelt. Das Konsortium entwickelte spezielle Methoden, um typische Kleinprojekte aus den Regionen für den Clean Development Mechanismus (CDM) attraktiv zu machen. So wurde die Leistungsfähigkeit von Designated National Authorities (DNAs) und Gutachtern gestärkt, um einheitlich hohe Qualitätsstandards zu verbreiten. Außerdem wurden Projektentwickler in unternehmerischen Fertigkeiten wie Kosten-Nutzen-Analysen und Erstellung von Geschäftsplänen für Gold Standard CDM-Projekte geschult.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • Das Vorhaben hat dazu beigetragen, dass die Anzahl registrierter CDM-PoAs unter hohen Qualitätsstandards in strukturschwachen Regionen, vor allem sogenannten Least Developed Countries (LDCs), deutlich zugenommen hat und die Akteure zur Teilnahme am Kohlenstoffmarkt gestärkt wurden.
  • Das Vorhaben hat außerdem Methoden für den sogenannten „Suppressed Demand“-Ansatz entwickelt, der unterdrückte Grundbedürfnisse und den damit verbundenen Energieverbrauch in der Baseline bzw. dem Referenzszenario für Emissionseinsparungen berücksichtigt. Dies hilft weitere Kleinprojekte für den Klimaschutz zu realisieren, die stärker an der Situation privater Haushalte vor Ort ausgerichtet sind.
  • Es wurden außerdem Trainings und Online-Workshops abgehalten, sodass die entwickelten Methoden zukünftig auch eingesetzt werden können.
  • Eingeführt wurde auch ein sogenannten 'Sustainable Development Accreditation'-Scheme, das neben der Treibhausgasminderung zukünftig den positiven Beitrag zur Umwelt und sozialen Situation der Klimaschutzprojekte sichergestellt. Insgesamt wurden dazu 25 unabhängige Auditoren trainiert.
  • Das gleiche trifft auf die entwickelten Instrumente für Kosten-Nutzen Analysen zu, die die Wirtschaftlichkeit der Aktivitäten im gesamten Projektzyklus sicherzustellen sollen. Gold Standard hat diese mit Projektentwicklern auf Workshops (Kigali, 2012) diskutiert und die Anwendung erprobt.

Projektdaten

Land:
weltweit

Durchführungs­organisation:
The Gold Standard Foundation

Partnerinstitution(en):
  • Diverse climate change relevant institutions in the respective partner countries/Diverse klimarelevante Institutionen in den entsprechenden Partnerländern
  • Relevante Partnerinstitutionen (Regierungsinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen)

BMU-Förderung:
2.236.441,05 €

Projektlaufzeit:
03/2011 bis 04/2014

Internetauftritt(e):



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