Klimaschutz durch Low Carbon Verbundprojekte in Städtenetzwerken der Provinz Jiangsu - 15_I_234 - 812 - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Klimaschutz durch Low Carbon Verbundprojekte in Städtenetzwerken der Provinz Jiangsu

Stand: August 2019

Ziel und Massnahmen

Das Projekt unterstützte die Entwicklungs- und Reformkommission der Provinz Jiangsu zu Konzepten von angepasster und ganzheitlicher Energieeffizienz für Städte und Industrien. Dabei wurden Energie- und Materialströme, Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung von Erneuerbaren Energien berücksichtigt. Das Projekt vermittelte deutsches Know-how und förderte den Kapazitätsaufbau von Energiemanagementteams. Die Einführung innovativer Energiesysteme in Jiangsu trug zu den chinesischen Klimaschutz- und Urbanisierungszielen bei. Außerdem führt dies mittelfristig zu einem Umbau der Wirtschaftsstrukturen und zu positiven Auswirkungen auf Beschäftigung, Qualifizierung, Produktivität und Lebensqualität. In der Provinz Jiangsu wird eine kohlenstoffarme Wirtschaft angestrebt, die durch neue Energiekonzepte und Kreislaufwirtschaft erreicht werden soll. Dabei wird auch über ein CO2-Emissionsmaximum bis 2030 diskutiert.

Vorgängerprojekt(e)
“Low Carbon Development“ durch Energieeffizienzmaßnahmen in der Provinz Jiangsu

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Beratung der Jiangsu Development and Reform Commission (JDRC) im Themenfeld Innovative Energie(-effizienz)konzepte und Verknüpfung von Energie- und Materialströmen unter Berücksichtigung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien
  • Mitarbeit in einer nationalen Arbeitsgruppe des chinesischen Bauministeriums (MoHURD) zur Erstellung eines Planungsstandards für städtische / Industriepark-Energiekonzepte
  • Vom 22.-26. Mai 2017 wurde eine road show zum Klimaschutz durch integrierte Stadtentwicklung durchgeführt. Anlass dafür war die Einladung der Development and Reform Commission (DRC) der Stadt Huaibei, Provinz Anhui. Huaibei gehört zu den sogenannten ressourcenabhängigen Städten und bemüht sich um einen Strukturwandel, um von Kohle unabhängig zu werden. Für die Klimaschutzziele Jiangsus relevante Aspekte der Industrie- und Stadtentwicklung des Ruhrgebietes wie z.B. die Einführung von Wasserstoff als klimafreundlichem Energieträger der Zukunft, wurden darüber hinaus in weiteren Veranstaltungen in der Gemeinde Houbai in Zhenjiang und in Nanjing gemeinsam mit dem Nanjing Information Center präsentiert.
  • Um Anwendungsmöglichkeiten für integrierte Energiesysteme zu vermitteln, wurde vom 19.-23. Juni 2017 ein Trainingskurs zu Klimaschutz durch integriertes Energiemanagement in der Industrie im Medical Industry Park Taizhou durchgeführt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden praktische Vorschläge zum Einsatz in ihrem industriellen Arbeitsumfeld vermittelt. Deutsches Know-how wird mit chinesischem Wissen kombiniert und in einer Sequenz von drei Kursen an lokale Anforderungen anpasst. Durch die potenziellen Energieeinsparungen trägt das Projekt zur Erreichung der Klimaschutzziele Jiangsus bei.
  • In Kooperation mit dem Jiangsu Information Center, Erarbeitung von Fortbildungs- und Beratungsformaten, um Industrieparks bei der Einführung neuer Energiekonzepte und dem Recycling von Industrieabfällen zu unterstützen
  • Projekt abgeschlossen.

Projektdaten

Land:
China

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH - China

Partnerinstitution(en):
  • Jiangsu Development and Reform Commission (JDRC) - China, National Development and Reform Commission (NDRC) - China
  • Jiangsu Development and Reform Commission (JDRC) - China

BMU-Förderung:
3.500.000,32 €

Laufzeit:
02/2015 bis 12/2018

Internetauftritt(e):



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