Ökosysteme, Risiko und Klima Anpassung

Stand: Oktober 2018

Ziel und Massnahmen

Das Vorhaben erstellt drei Studien, in denen die Interdependenzen folgender Bereiche untersucht werden sollen: 1) Küstenschutz und Risikoreduktion, 2) Flussauenerhaltung und Überflutungsminderung, 3) Fischerei, Lebensmittelsicherheit und Klimawandel. Die Ergebnisse sollen auf internationalen Konferenzen vorgestellt werden. Damit setzt sich das Projekt dafür ein, ökosystembasierte Anpassung (EbA) als festen Bestandteil in nationale und globale Bemühungen zur Bewältigung von Naturkatastrophen und zur Stärkung der Klimaresilienz zu verankern. Zudem treibt es die Diskussion über ihre Bedeutung und Kosteneffizienz voran und schafft Schnittstellen zwischen den Themenbereichen Anpassung, Risikominderung und Erhalt der biologischen Vielfalt.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Im Juni 2018 wurde die erste Studie des Projektes zum Thema Hochwasserschutz durch Korallenriffe in „Nature Communications“ veröffentlicht (siehe Publikationen).
  • Die zentralen Ergebnisse des globalen Korallenriff-Modells und der Resilienzbewertung wurden im Rahmen eines Side Events auf der COP 23 in Bonn vorgestellt.
  • Aktualisierung der Datenbanken wurde abgeschlossen; Daten zu Wellen, Riff, Mangroven, usw. wurden auf maps.coastalresilience.org und maps.oceanwealth.org geladen.
  • Prognose der Meeresstrände und Bestandaufnahme des Zustands der Korallenriffe wurde abgeschlossen.
  • Globales Korallenriff-Modell wurde fertiggestellt, gegenwärtig wird am Mangrovenmodell gearbeitet.
  • August 2017: Veröffentlichung des technischen Berichts "Valuing Protective Services of Mangroves in the Philippines".

Projektdaten

Land:
weltweit

Durchführungs­organisation:
The Nature Conservancy (TNC)

BMU-Förderung:
591.000,15 €

Projektlaufzeit:
03/2016 bis 06/2019

Internetauftritt(e):



Meldungen und Filme zum Projekt

03.05.2017Interview: Schutz der natürlichen Küstenschutzlinie
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