Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Marine und Küstenschutzgebiete im Korallendreieck

Stand: November 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt unterstützte die Einrichtung je zweier ausgedehnter mariner Schutzgebiete in der Sawusee (Indonesien) und der Kimbe Bay in der Bismarck-See (Papua-Neuguinea). Ziel war es, die Anpassungsfähigkeit der Regionen gegenüber dem Klimawandel zu steigern. Das Projekt verband wissenschaftsbasierten Meeresschutz mit gemeindenahen Maßnahmen, die auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung abgestimmt waren. So sollte ein widerstandsfähiges Ökosystem erhalten werden, das Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Anrainerstaaten ist.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • Zwei marine Schutzgebiete in der Sawusee geschaffen und Ernennung eines dritten in der Kimbe Bay vorangetrieben
  • Sawusee: innovative, partizipatorische Planungs- und Managementmodelle auf Basis wichtiger biophysischer und sozio-ökonomischer Daten entwickelt, um die biologische Vielfalt in den Schutzgebieten zu erhalten und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen
  • Kimbe Bay: Ernennung des multi-stakeholder "Kimbe Bay Marine Management Steering Committee" unterstützt; Entwicklung und Umsetzung von Managementplänen für 14 schutzwürdige Flächen innerhalb der Kimbe Bay nach dem "MPA network design" vorangetrieben (mehrstufiger, partizipatorischer Planungsprozess unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels)

Projektdaten

Land:
Indonesien, Papua Neuguinea

Durchführungs­organisation:
The Nature Conservancy (TNC)

Partnerinstitution(en):
  • Department of Environment and Conservation - Papua New Guinea, Ministry of Marine Affairs and Fisheries - Indonesia, National Fisheries Authority - Papua New Guinea

BMU-Förderung:
1.386.350,44 €

Projektlaufzeit:
12/2008 bis 02/2010

Internetauftritt(e):



Meldungen und Filme zum Projekt

30.04.2013Film: Korallenschutz in Papua-Neuguinea

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