NAMA Facility

Stand: August 2018

Ziel und Massnahmen

Die NAMA Facility ist ein internationales Klimafinanzierungsprogramm, welches ambitionierte Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels vorantreibt. Im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens und der Einhaltung des 2-Grad-Ziels finanziert die NAMA Facility innovative und transformative national angemessene Klimaschutzmaßnahmen (Nationally Appropriate Mitigation Actions, NAMAs) und vergleichbare nationale Initiativen in Entwicklungs- und Schwellenländern weltweit. Neben dem BMU sind das Ministerium für Unternehmen, Energie und Industrielle Strategie des Vereinigten Königreichs (BEIS), die Europäische Union (EU) und Dänemark weitere Geber.

Diese NAMA Unterstützungs-Projekte (NAMA Support Projects, NSPs) werden im Wettbewerb im Rahmen sogenannter „Calls“ oder Aufforderungen zur Einreichung von NSP-Skizzen ausgewählt; bisher gab es fünf Calls. Mit Hilfe der NSPs sollen dabei maßgeschneiderte Klimafinanzierungslösungen entwickelt werden um weitere Gelder für den katalytischen Wandel im jeweiligen Sektor zu hebeln. Neben der Förderung sowohl über die finanzielle als auch technische Zusammenarbeit, unterstützt die NAMA Facility selbst auch die NSPs durch bedarfsgerechte hochqualifizierte Expertise. Darüber hinaus fungiert die NAMA Facility als Wissensmanagement-Plattform zur Verbreitung und zum Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Die NSPs der NAMA Facility decken eine große Bandbreite von Klimaschutzmaßnahmen in verschiedenen Ländern und Sektoren ab:

Projektdaten

Geber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Deutschland; Ministerium für Unternehmen, Energie und Industrielle Strategie (BEIS), Vereinigtes Königreich; Ministerium für Energie, Infrastruktur und Klima (EFKM), Dänemark; Europäische Kommission

Projektlaufzeit:
seit 2012

Internetauftritt(e):



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