Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Politikdialog und Wissensmanagement zu Niedrigemissionsstrategien in der MENA Region

Stand: November 2018

Ziel und Massnahmen

Im Zuge des globalen Klimaabkommens sind die MENA Länder aufgefordert, Strategien zur Transformation ihrer Volkswirtschaften in nachhaltige und kohlenstoffarme Wirtschaftssysteme vorzulegen. In gesamtwirtschaftlichen sowie sektorspezifischen Planungen der Länder nehmen klimapolitische Zielsetzungen jedoch bislang einen geringen Stellenwert ein. Die Erstellung der Nationally Determined Contributions (NDC) erfolgte in vielen Ländern ohne detaillierte makroökonomische Betrachtung. Auch Instrumente zur Energie- und Ressourceneffizienz sind bislang nicht ausreichend vorhanden. Das Projekt unterstützt die Durchführungsländer geeignete politische Instrumente zur Erreichung ihrer Klimaschutzziele für Teilsektoren zu identifizieren und umzusetzen. Regionale Fachforen ermöglichen Lernen zwischen den zuständigen Fachbehörden sowie Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das Vorhaben arbeitet regionale Lernerfahrungen auf und erschließt sie für IKI-Projekte weltweit.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt in Umsetzung
  • Projekt leistet Beitrag zum Ausbau von LCDS und zum Ausbau von RE in der MENA-Region.
  • Projekt leistet wichtigen Beitrag zum IKI-Wissensmanagement in der MENA-Region. Hat großes Vernetzungspotenzial für BMU,- BMZ- und BMWi-Projekte in der MENA-Region.
  • In Marokko, Tunesien und Algerien wird die volkswirtschaftliche Folgenabschätzung der langfristigen Energiestrategien durch Szenarien-Modellierung unterstützt, um die Auswirkungen des Ausbaus der RE und verbesserter Energieeffizienz auf andere Bereiche abzuschätzen.
  • Im Iran werden lokale Partner bei der Erarbeitung nachhaltiger Landnutzungskonzepte in einem Flussgebiet unterstützt, um natürliche Ressourcen und Funktionen des Ökosystems zu erhalten und negative Effekte umzukehren.
  • In Jordanien: Unterstützung des Umweltministeriums zu NDC u.a. Statusupdate zur Umsetzung der NDC auf Grundlage eines Monitoringtools, Beratung zum Rechtsrahmen für die Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen.
  • Die Energieabteilung der Arabischen Liga (LAS) wird zur Umsetzung der Pan Arab Sustainable Energy Strategy sowie bei der Erstellung Nationaler Aktionspläne und Jahresberichte zum Ausbau RE und EE unterstützt.
  • Transregionale Plattform zu großen Solarkraftwerken organisiert seit 2015 Wissensaustausch zur Anwendung von Solartechnologien.

Projektdaten

Land:
Ägypten, Algerien, Iran, Jordanien, Marokko, Tunesien

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • League of Arab States - Egypt
  • Ministry of Environment - Egypt
  • Ministry of Energy, Mines, and Sustainable Development - Morocco
  • Ministry of Energy and Mineral Resources - Jordan
  • Ministry of Energy - Algeria
  • Ministry of Energy, Mines and Renewable Energies – Tunisia
  • Michael-Succow-Foundation / Michael Succow Stiftung
  • Regional Center for Renewable Energy and Energy Efficiency (RCREEE)
  • RENAC energy & climate gGmbH

BMU-Förderung:
15.250.000 €

Projektlaufzeit:
03/2014 bis 02/2021

Internetauftritt(e):



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