Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Politikdialog und Wissensmanagement zu Niedrigemissionsstrategien in der MENA Region

Stand: August 2018

Ziel und Massnahmen

Im Zuge des globalen Klimaabkommens sind die MENA Länder aufgefordert, Strategien zur Transformation ihrer Volkswirtschaften in nachhaltige und kohlenstoffarme Wirtschaftssysteme vorzulegen. In gesamtwirtschaftlichen sowie sektorspezifischen Planungen der Länder nehmen klimapolitische Zielsetzungen jedoch bislang einen geringen Stellenwert ein. Die Erstellung der Nationally Determined Contributions (NDC) erfolgte in vielen Ländern ohne detaillierte makroökonomische Betrachtung. Auch Instrumente zur Energie- und Ressourceneffizienz sind bislang nicht ausreichend vorhanden. Das Projekt unterstützt die Durchführungsländer geeignete politische Instrumente zur Erreichung ihrer Klimaschutzziele für Teilsektoren zu identifizieren und umzusetzen. Regionale Fachforen ermöglichen Lernen zwischen den zuständigen Fachbehörden sowie Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das Vorhaben arbeitet regionale Lernerfahrungen auf und erschließt sie für IKI-Projekte weltweit.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt in Umsetzung
  • Projekt leistet Beitrag zum Ausbau von LCDS und zum Ausbau von RE in der MENA-Region.
  • Projekt leistet wichtigen Beitrag zum IKI-Wissensmanagement in der MENA-Region. Hat großes Vernetzungspotenzial für BMUB,- BMZ- und BMWi-Projekte in der MENA-Region.
  • In Marokko wurde ein Konzept zur Erstellung langfristiger Energieszenarien mit verschiedenen Akteuren abgestimmt. Rechtliche Beratung zum Netzzugang dezentraler RE-Erzeuger. Formate für nationale Aktionspläne und regelmäßige Berichterstattung erarbeitet und Mitgliedsländer in der Anwendung geschult. 
  • In Jordanien: Unterstützung des Umweltministeriums zu NDC. Statusupdate zur Umsetzung des NDC auf Grundlage eines Monitoringtools mit relevanten Stakeholdern diskutiert. Die Weiterentwicklung der NDC-Governance wird vom geplanten bilateralen IKI-NDC-Vorhaben übernommen. Umweltministerium plant Erarbeitung eines Gesetzes betreffend der Umsetzung der Verpflichtungen aus dem PA. Vorbereitung der COP23 wird unterstützt.

Projektdaten

Land:
Ägypten, Algerien, Iran, Jordanien, Libyen, Marokko, Tunesien

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • League of Arab States - Egypt, Ministry of Electricity and Energy - Egypt, Ministry of Electricity and Renewable Energy - Libya, Ministry of Energy, Mines, Water and Environment (MEMEE) - Morocco, Ministry of Energy and Mineral Resources - Jordan, Ministry of Energy and Mining - Algeria, Ministry of Industry and Technology – Tunisia
  • Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) - Germany,Regional Center for Renewable Energy and Energy Efficiency (RCREEE),Renewables Academy AG (RENAC)

BMU-Förderung:
15.250.000 €

Projektlaufzeit:
03/2014 bis 02/2021

Internetauftritt(e):



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