Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Private Business Action for Biodiversity

Stand: November 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, erfolgversprechende Methoden und Instrumente zur Förderung biodiversitätsfreundlicher Produktion und Vermarktung zu identifizieren, sie modellhaft zu erproben, ggf. weiter zu entwickeln und die gewonnenen Erfahrungen für die Nutzung durch private und öffentliche Akteure aufzuarbeiten. In einer Vorbereitungsphase werden zunächst bestehende Ansätze gesichtet und analysiert. Darauf aufbauend entwickelt das Projekt gemeinsam mit Kooperationspartnern in drei Ländern Umsetzungsstrategien für ausgewählte Wirtschaftsbereiche (insbesondere Landwirtschaft, Fischerei, Forst, Tourismus). Herzstück des Projekts ist die pilothafte Anwendung ausgewählter Instrumente und Mechanismen zur Förderung biodiversitätsfreundlicher Produktion und Vermarktung in den Partnerländern, um best practices weiterzuentwickeln und Politikempfehlungen abzuleiten. Das Vorhaben spielt eine wichtige Rolle für das Mainstreaming von Biodiversität in produktive Sektoren.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Fertigstellung von drei Studien: (1) „Analyse von Initiativen und Mechanismen zur Förderung biodiversitätsfreundlicher Produktion und Vermarktung“ gemeinsam mit dem Global Nature Fund (GNF), (2) “Finanzinstrumente zur Förderung von Biodiversität“ und (3) „Standards und Labels zur Förderung biodiversitätsfreundlicher Produktion und Vermarktung“
  • Bei einem Workshop mit Schlüsselakteuren aus dem indischen Gewürzsektor am 13. Juni 2018 in Neu-Delhi, Indien, hat das Projekt bisherige Erkenntnisse mit indischen Experten geteilt und diskutiert.
  • Aktive Teilnahme an der Konferenz „Beauty of Sourcing with Respect“ der Union of Ethical Biotrade (UEBT) am 20. Juni 2018. Im Namen der „Initiative for Responsible Carnauba“ stellte das Vorhaben die Initiative selbst vor sowie die durch das Vorhaben analysierten Herausforderungen im Carnauba-Sektor. Es wurde ein breites Fachpublikum aus der Lebensmittel- und Kosmetikbranche erreicht. Im Rahmen der Initiative wurden auch gemeinsame Kommunikationstexte entwickelt, die auf der UEBT-Webseite (www.ethicalbiotrade.org/…) zu finden ist.
  • Auf der internationalen Konferenz zu freiwilligen Nachhaltigkeitsstandards (International Convention on Sustainable Trade and Standards des United Nations Forum on Sustainability and Standards) am 17. und 18. September 2018 in Neu-Delhi, Indien, hat das Vorhaben in einem Redebeitrag seine Erkenntnisse zur Bedeutung von Standards für das Mainstreaming von Biodiversität weitergegeben und die Bedeutung von Biodiversität hervorgehoben.
  • Organisation eines Fachgesprächs mit Vertretern des Forest Stewardship Councils (FSC) am 8. Oktober 2018 in Bonn zur Vorstellung eines neuen FSC-Instrument zur Zertifizierung von Ökosystemleistungen zur gemeinsamen Diskussion über dessen Umsetzung und Wirkungsmonitoring mit Experten aus der Entwicklungszusammenarbeit.

Projektdaten

Land:
Brasilien, Indien, Mexiko

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Ministerien, Institutionen und Organisationen aus den Partnerländern / Ministries, institutions and organisations in the partner countries

BMU-Förderung:
3.150.000 €
bis zu 3.150.000 €

Projektlaufzeit:
09/2016 bis 08/2020

Internetauftritt(e):

Factsheet:



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