Schutzgebiete der Kategorien V und VI als Landschaftsmechanismen um Biodiversität auf Agrarland, ökologische Vernetzung und die Umsetzung von REDD+ Maßnahmen zu verbessern - 17_IV_068 - 9876 - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Schutzgebiete der Kategorien V und VI als Landschaftsmechanismen um Biodiversität auf Agrarland, ökologische Vernetzung und die Umsetzung von REDD+ Maßnahmen zu verbessern

Stand: Dezember 2019

Ziel und Maßnahmen

Ziel des Projekts ist es, in vier Zielregionen in Tansania, Uganda, Ghana und der Republik Kongo Schutz durch die verbesserte Nutzung der Schutzgebietskategorien „geschützte Landschaften/Meeresregionen“ und „Schutzgebiete mit nachhaltiger Nutzung der natürlichen Ressourcen“ lokale Entwicklungen und Naturschutz miteinander in Einklang zu bringen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

In allen Projektlandschaften werden Hintergrundstudien zu Politik, Governance und relevanten Interessenvertretern durchgeführt. Im Folgenden finden Sie eine länderspezifische Übersicht zu einigen der wichtigsten Outputs:

  • In Uganda trägt das Projekt zur Überarbeitung des Central Reserve Management Plans im Agoro-Agu-Sektor bei. Anstatt diesen Managementplan innerhalb der nationalen Forstbehörde aufzusetzen, wurde zum ersten Mal ein ganzheitlicher Landschaftsansatz verwendet, um mehr Akteure in einen partizipativen Prozess einzubeziehen.
  • In der Demokratischen Republik Kongo wurde in Zusammenarbeit mit Kongolesisches Institut für Naturschutz (ICCN) an einem partizipativen Management Plan mit Schwerpunkt Waldrestoration gearbeitet. Dieser unterstützt die Zielerreichung der Bonn Challenge. Im Mai 2019 fand in Idiofa ein Landnutzungsdialog statt. Die Mangai Governance Working Group wurde von den lokalen Behörden des Territoriums von Idiofa rechtlich anerkannt.
  • In Ghana wurde eine Studie zu Community Resource Management Areas (CREMA)durchgeführt, um zu untersuchen welche Anreize die Entwicklung von CREMAs den Gemeinden vor Ort bieten kann. Für die landesweite Bauminventur hat das Ministerium für Land und natürliche Ressourcen hat ein neues Baumregistrierungsformular entwickelt. Dieses bietet eine Möglichkeit zur Registrierung sowohl gepflanzter als auch natürlich vorkommender Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen und kann Bäuer*innen motivieren, ihre Ländereien zu begrünen. Im Mai 2019 wurde ein Landnutzungsdialog in der Mole-Landschaft organisiert.
  • in Tanzania ist das Projekt in ein großes Vorhaben integriert, das im Southern Agricultural Growth Corridor von Tanzania angesiedelt ist und grünes Wachstum inklusiver und nachhaltiger machen soll. Dafür wurde im Juli 2019 mit Landschaftsakteuren ein Landnutzungsdialog durchgeführt und ein Strategieplan entwickelt. Im September 2019 fand in Mang'ula ein Mini-Dialog zum Thema Biodiversitätsschutz statt, um das Bewusstsein politischer Behörden zu erhöhen. Darüber hinaus sind Mini-Dialoge geplant, um gemeinsame Lösungen für einige der wichtigsten Herausforderungen in der Landschaft zu diskutieren und zu entwickeln. Für November 2019 ist ein Treffen der Multi-Stakeholder-Plattform (MSP) geplant, um Landschaftsfragen zu identifizieren und zu priorisieren.
AFR 100 und GLF Accra: Im Oktober 2019 in Accra ist ein Workshop geplant, um Erfahrungen auszutauschen und Projektergebnisse vorzustellen.

Projektdaten

Land:
Demokratische Republik Kongo, Ghana, Tansania, Uganda

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature (IUCN) - Switzerland

Partnerinstitution(en):
  • Forestry Commission - Ghana," Ministry of Environment, Nature Conservation and Tourism (MECNT) - DR Congo", Ministry of Lands and Natural Resources - Ghana, Ministry of Water and Environment - Uganda, The Vice-President's Office - Tanzania
  • African Wildlife Foundation (AWF),The Forests Dialogue (TFD)

BMU-Förderung:
4.288.983 €

Laufzeit:
05/2017 bis 04/2020

Internetauftritt(e):