Schutzgebietsmanagement als Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und für Klimaschutz: Ein Beitrag zur Qualitätssicherung von Aichi-Ziel 11 zur Unterstützung des CDB Strategischen Plans 2011-2020

Stand: November 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt unterstützt verbesserte Governance von Schutzgebieten, welche zu Biodiversitäts- und Klimaschutzzielen beitragen sowie zur Erreichung der Aichi-Ziele 11, 14 und 18 des Strategischen Plans der CBD bei. Es werden Kapazitäten für ein besseres Management von Schutzgebieten in COL, PER, KEN und der Mekong Region (VNM) aufgebaut und die „IUCN Green List“ erstellt. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden soll der Schutz von Key Biodiversity Areas (KBAs) und anderen Gebieten, welche wichtige Ökosystemleistungen bereitstellen, zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Ferner wird das Projekt die Anerkennung von verschiedenen Governance-Institutionen fördern, die Kapazitäten von Schutzgebietsmanagern stärken und den gegenseitigen Austausch unterstützen. Das Projekt wird zudem ein globales Portfolio von Fallstudien zusammenstellen, um erfolgreiches Management von Schutzgebieten zum Schutz von Biodiversität und Klima zu kommunizieren.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Im offiziellen Abschlussbericht der COP 13 wird die im Projekt entwickelte IUCN Green List of Protected and Conserved Areas als freiwilliger Standard empfohlen
  • Am Rande der COP 14 in Ägypten werden am 24. November 2018 die IUCN Green List Awards zelebriert, bei denen neue Schutzgebiete der „Grünen Liste“ bekannt gegeben werden
  • Unterstützung regionaler Fortbildungsseminare des CBD Sekretariats (im Jahr 2016) mit Projektmaterialien hinsichtlich neuer Standards der Qualitätsmessung für Schutzgebiete (ein Projekt-Output)
  • Die Panorama-Plattform (englisch) wurde gemeinsam mit der GIZ entwickelt und beim IUCN World Conservation Congress im September 2016 vorgestellt
  • 9 formelle und 14 informelle Panorama-Sessions beim IUCN Kongress, inklusive zwei gemeinsam mit der GIZ ausgeführte Launch-Events
  • Wichtiger Fortschritt in der Entwicklung der Panorama Partnership Governance Struktur: IUCN und GIZ verpflichten sich als „managing partners“ mit größerem institutionellem Einfluss zu agieren
  • Das Projekt brachte ein Benutzerhandbuch heraus, welches Richtlinien für die Implementierung der globalen Standards in Partnerländern mit teilnehmenden Schutzgebieten beinhaltet.
  • Einführende Workshops fanden in jedem Partnerland (Kolumbien, Peru, Kenia, Vietnam) statt. Es wurden Roadmaps für die Pilotimplementierung entwickelt

Projektdaten

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature (IUCN) - Switzerland

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Agriculture and Rural Development (MARD) - Viet Nam," Ministry of Environment, Water and Natural Resources (MEW&NR) - Kenya", Ministry of Environment (MINAM) - Peru

BMU-Förderung:
3.368.657 €

Projektlaufzeit:
11/2015 bis 12/2019

Internetauftritt(e):



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