Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

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Stand: Dezember 2017

Sektorstudie Klima- und Kältetechnologie in EL und Entwicklung von Methoden und Instrumente zur Identifikation von Minderungspotentialen und Durchführung als NAMAs


Ziel und Massnahmen

Das Projekt befähigt Entscheidungsträger in Entwicklungsländern dazu, die Treibhausgasemissionen fluorierter Gase sowie die Minderungspotenziale durch den Einsatz alternativer Technologien wie natürlicher Kältemittel abzuschätzen. Darauf aufbauend berät es die Partnerregierungen, politische Regelungen für einzelne Industriesektoren oder national angemessene Maßnahmen zur Emissionsminderung (NAMAs) zu formulieren. Dazu erarbeitet und testet das Projekt eine Methode, um in verschiedenen Sektoren die Verwendung von klimaschädlichen, halogenierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) sowie ihre Emissionen zu erheben. Außerdem wird ein Handbuch mit einem Leitfaden erstellt, um NAMAs vorzubereiten. Das Projekt arbeitet pilothaft mit vier Partnerländern zusammen, die eine Vorbildfunktion für andere Länder in ihrer Region haben sollen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Methodik zur Inventarisierung für HFKW-Emissionen im Kälte- und Schaumsektor erstellt
  • Globales Handbuch zur Entwicklung von NAMAs im Kälte-, Kühlungs-, und Schaumstoffbereich, unterteilt in zehn Module (u.a. Kühlbedarfserhebungen, Technologieoptionen) wurde entwickelt.
  • HFKW-Inventarisierung und NAMA-Beratung in den Partnerländern
  • In Thailand hat die Auswahl des RAC-NAMAs zur Finanzierung über die NAMA Facility (2. Call) einen Akzent für natürliche Kältemittel gesetzt, der im Rahmen des umkämpften Markt der F-Gas-Lobby in der Region Zeichen setzt.
  • Kolumbien hat ein NAMA im Bereich Haushaltskühlschränke im 3. Call der NAMA Facility eingereicht, das mit fachlicher Unterstützung des Projekts erarbeitet wurde. Dieses wurde ausgewählt und befindet sich in der Prüfung.
  • Regional angepasste NAMA-Trainings unterstützen interessierte Länder bei dem Aufbau ihrer Kapazitäten im Kälte- und Schaumsektor. Bisher fanden diese in Südafrika, in der Karibik und in Costa Rica statt.

Projektdaten

Land:
Kolumbien, Mexiko, Südafrika, Thailand

Partnerinstitution:
Department of Environmental Affairs (DEA) - South Africa;Ministry of Environment and Natural Resources (SEMARNAT) - Mexico;Ministry of Environment and Sustainable Development (MADS) - Colombia;Ministry of Industry - Thailand

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

BMUB-Förderung:
2.530.217 €

Projektlaufzeit:
11/2010 bis 10/2017

Internetauftritt(e):



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