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Stand: Dezember 2017

Stiftung "Zukunft des Kohlenstoffmarktes"


Ziel und Massnahmen

Die Stiftung "Zukunft des Kohlenstoffmarktes" fördert die Nutzung von PoAs (Programmes of Activities - Programme im Rahmen des Clean Development Mechanismus - CDM), insbesondere in LCDs (Least Developed Countries). Die Mittel aus der Internationalen Klimaschutzinitiative fließen in das Stiftungskapital ein. Die Stiftung unterstützt die Programme in der Anfangsphase finanziell, um deren Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu demonstrieren und damit Anreize für private Investoren zu setzen. Die Anschubfinanzierung dient beispielsweise dazu, den Vertrieb für klimaschonende Technologien oder ein Monitoringsystem aufzubauen. Über die Förderung von einzelnen Programmen hinaus soll die Stiftung ein breites Portfolio von PoAs anschieben und dazu beitragen, eine entsprechende Erfahrungsbasis zu schaffen. Dabei kooperiert sie gezielt mit Banken und Finanzinstitutionen.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • "MRV Manual for CDM Programme of Activities" veröffentlicht und vorgestellt auf einem Side-Event während der COP 19
  • Das Vorhaben hat außerdem standardisierte, d.h. projektübergreifende, Baselines (SBLs) entwickelt. Damit lassen sich Emissionsreduktionen in einem Teilsektor einer Region und deren Zusätzlichkeit mit geringerem Aufwand ermitteln. Durch die Verwendung von Standardfaktoren für Inputparameter und klimafreundliche Technologie werden die administrativen Kosten von CDM-PoAs um ein vielfaches reduziert. Die effiziente Holzkohleerzeugung im Senegal wird hiervon beispielsweise profitieren, ohne dass dabei die Umweltintegrität der Projekte gefährdet wird. Viele weitere Partner haben bereits Interesse an ähnlichen SBLs in ihren Ländern angemeldet – auch für weitere Mechanismen im Kohlenstoffmarkt.
  • Die Stiftung hat außerdem eine Reihe von CDM-PoAs durch Anschubfinanzierungen gefördert und dementsprechend zu deren Registrierung beim Klimasekretariat (UNFCCC) beigetragen. Damit sind programmatische Ansätze für nachhaltige Kochöfen in Sambia, Biogasanlagen in Kenia, Brennstoffwechsel von Holzkohle zu Holzschnitzeln in Senegal und nachhaltige Trinkwasseraufbereitung für Schulen in Ruanda und Uganda vorbereitet worden.

Projektdaten

Land:
weltweit

Durchführungs­organisation:
KfW Entwicklungsbank

Partnerinstitution(en):
Diverse climate change relevant institutions in the respective partner countries/Diverse klimarelevante Institutionen in den entsprechenden Partnerländern

BMUB-Förderung:
10.000.000 €

Projektlaufzeit:
11/2011 bis 01/1970

Internetauftritt(e):



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