Support to indigenous peoples’ and community conserved areas and territories (ICCAs) through the GEF Small Grants Programme (SGP) as a contribution to the achievement of Targets 11, 14 and 18 of the CBD Aichi 2020 framework

Stand: November 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt unterstützt in 26 Ländern indigene und lokale Bevölkerungsgruppen bei der Bewahrung ihres traditionellen Lebensraums und beim Schutz der Biodiversität. Drei der auf der CBD COP 10 in Nagoya, Japan, verabschiedeten Aichi-Ziele zum Erhalt der biologischen Vielfalt finden besondere Beachtung. So soll die Schaffung eines gerecht gemanagten und gut vernetzten Schutzgebietsnetzwerk vorangetrieben werden (Ziel 11), die Lebensbedingungen dort ansässiger indigener Gemeinschaften verbessert bzw. gesichert werden (Ziel 14) und traditionelle Kenntnisse Nutzungen in staatlichen Planungsprozessen Anerkennung und Berücksichtigung finden (Ziel 18). UNDP unterstützt diesen Prozess in 26 Partnerländern und befähigt dabei die Gemeinschaften über einen Kleinprojektefond und capacity building beim Erhalt und nachhaltigen Management von indigenen und Gemeinde- Schutzgebieten. Darüber hinaus werden die Partnerländer bei der Umsetzung ihrer Schutzgebietsstrategien beraten und unterstützt.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Das Vorhaben setzt einen klaren Schwerpunkt auf das Wissensmanagement. Zur Unterstützung der ICCAs stehen daher eine Vielzahl an Wissenskommunikations-instrumente zur Verfügung. Dazu gehören eine Datenbank für Kapazitätsaufbau und Wissenstransfer, eine Website zur Registrierung von ICCAs (Indigenous Peoples and Community-Conserved Territories and Areas) inklusiv angebotener Webinare und Schulungen in den Zielländern und Sidevents auf Konferenzen. Ein regionales Beispiel ist der ICCA-GSI-Workshop zum Wissensaustausch und Kapazitätsaufbau für Zentral- und Westasien, welcher in Ysyk-Köl, Kirgisistan, abgehalten wurde (sgp.undp.org/… ). Bislang wurden insgesamt 45 nationale Sensibilisierungs- und Bildungsworkshops zu ICCAs mit mehr als 1.200 Teilnehmern durchgeführt. Darüber hinaus wurden in über 12 ICCA-GSI-Ländern insgesamt 23 nationale ICCA-Netzwerke für Peer Review und Unterstützung eingerichtet. Das ICCA-Konsortium für den Selbststärkungsprozess (SSPs) wurde vom Globalen ICCA-Konsortium fertiggestellt und den ICCA-GSI-Ländern auf Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung gestellt (www.iccaconsortium.org/…) / 14 / Selbststärkende-iccas-Anleitung für einen Prozess und Ressourcen für die Depotbank für indigene Völker und lokale Gemeinschaften /). UNEP-WCMC hat eine Online-Informationsplattform für ICCAs (Juli 2017) eingeführt, die das Datenhandbuch des UNEP WCMC ergänzt. Die Webinar-Aufnahmen sind auf Englisch, Französisch und Spanisch auf dem You Tube-Kanal von UNEP WCMC verfügbar (www.youtube.com/… ). Beispiele hochrangiger Treffen sind zum einen das bilaterale Treffen mit dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für die Rechte der indigenen Völker (Vicky Tauli-Corpuz) und der GCF Advocacy Group der indigenen Völker während der UNPFII, der UNFCCC SBSTA in Bonn (8.-11. Mai 2017) und dem UN-Expertenmechanismus zum Thema Rechte indigener Völker (10.-12. Juli 2017), und zum anderen die 11.Generalversammlung des ICCA-Konsortiums, Genf, die eine öffentliche Sonderveranstaltung der ICCA in der Schweiz veranstaltete - "Präsentation und Podiumsdiskussion im Museum d'Histoire Naturelle de Ville de Genève".

Projektdaten

Land:
weltweit

Durchführungs­organisation:
United Nations Development Programme (UNDP)

Partnerinstitution(en):
  • Secretariat of the Convention on Biological Diversity (SCBD) - Canada
  • Indigenous Peoples' and Community Conserved Territories and Areas (ICCA Global Consortium),International Union for Conservation of Nature (IUCN) - Switzerland

BMU-Förderung:
12.000.000 €

Projektlaufzeit:
11/2013 bis 06/2019

Internetauftritt(e):



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