Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Verbesserung eines Schutzgebietssystems in der Republik Komi

Stand: August 2018

Ziel und Massnahmen

Das Projekt trug dazu bei, eine Fläche von insgesamt 1.63 Millionen Hektar borealer Wälder, einschließlich von Sumpfwäldern am Pechora-Fluss, in der russischen Republik Komi zu schützen. Damit wurden über einen Zeitraum von zehn Jahren Kohlenstoff-Emissionen in Höhe von 1,75 Millionen Tonnen gemindert. Weiterhin entwickelten die Projektpartner Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie eine gezielte Kampagne zur Bewusstseinsbildung, um so die von Menschen verursachten Waldbrände zu verringern.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Projekt abgeschlossen
  • Studien zur biologischen Vielfalt, Kohlenstoffdynamik und zu ökosystembasierten Anpassungsmaßnahmen in Waldökosystemen durchgeführt und zu Emissionen bei Waldbränden und deren Auswirkungen auf die Vegetationsdynamik sowie Modelle zum Kohlenstofffluss entwickelt
  • Anpassungsmaßnahmen wie u.a. Aufforstung verschiedener Baumarten pilotiert
  • Insgesamt 65 Umweltmonitoringstationen eingerichtet und mit Eddy-Kovarianz-Messstationen zur detaillierten Bestimmung der Emission von Kohlenstoff und Methan ausgestattet
  • Diverse Ausstattungsgüter und Transportmittel angeschafft sowie Training und Aktivitäten zur Brandbekämpfung durchgeführt

Projektdaten

Land:
Russische Föderation

Durchführungs­organisation:
United Nations Development Programme (UNDP)

Partnerinstitution(en):
  • Ministry of Natural Resources and Environment - Russia
  • Komi Scientific Centre - Ural Branch of the Russian Academy of Sciences,Ministry of Natural Resources and Environmental Protection of the Republic of Komi,United Nations Development Programme (UNDP) - Russia

BMU-Förderung:
2.993.693 €

Projektlaufzeit:
11/2009 bis 09/2013

Internetauftritt(e):



Meldungen und Filme zum Projekt

12.01.2015Film: Europas Urwälder binden Klimagase

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