Details - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Wissenschaftsbasierte Unterstützung nationaler Anpassungsplan (NAP) -Prozesse in frankophonen LDC in Subsahara-Afrika

Stand: Oktober 2018

Ziel und Massnahmen

Ziel des Regionalvorhabens ist es, Kapazitäten zur wissenschaftsbasierten und wirkungsorientierten Durchführung und Implementierung von Nationalen Anpassungsplanung (NAP)-Prozessen aufzubauen. Dies geschieht durch vier Handlungsfelder: 1) Aufbau der Steuerungskapazitäten der Regierungen zur Gestaltung und Implementierung von NAP-Prozessen; 2) Konsolidierung der notwendigen wissenschaftlichen Informationen; 3) Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln für die im NAP-Prozess identifizierten Prioritäten; und 4) Einrichtung einer frankophonen regionalen Austauschplattform, und Einspeisung der Ergebnisse des Vorhabens in die internationale Klimadebatte. Die direkten Zielgruppen des Projekts sind die für die Koordinierung der NAP-Prozesse zuständigen Ministerien. Des Weiteren profitieren weitere Ministerien sowie Meteorologische Institute und Hochschulen. Traditionelles Wissen indigener Gemeinschaften soll ebenfalls in die NAP-Prozesse integriert werden.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Am 09. und 10. März 2017 wurde in Grand-Popo die offizielle Auftaktveranstaltung des Projekts in Benin durchgeführt
  • Im Senegal fand der Auftakt-Workshop am 11. und 12. April 2017 in Dakar statt
  • Das Planungsministerium in Benin wurde bei der Integration von Anpassung in die „Analytische Mitteilung“ für das Jahr 2018 beraten. Dieses Dokument fasst den aktuellen Entwicklungsstand und –ausblick des Landes zusammen und liegt dem jährlichen Haushaltsgesetzentwurf bei. Es beinhaltet zum ersten Mal zwei Unterkapitel zu den Herausforderungen des Klimawandels, in denen die hohe Bedeutung des NAP-Prozesses für die Entwicklung des Landes betont wird
  • In Benin wurde aufbauend auf eine Bestandsaufnahme nationaler und sektoraler Politiken und Strategien gemeinsam mit zwölf wissenschaftlichen Institutionen eine Analyse der vorhandenen Wissenslücken durchgeführt. Dies trägt dazu bei, dass die Climate Service Provider wissenschaftlich fundierte Klimainformationen erstellen können, welche in die politische Programmierung des Landes integriert werden können
  • Eine Erhebung des aktuellen Stands von Projektanträgen in Benin, die bei internationalen Klimafonds eingereicht wurden, wurde im März 2018 fertiggestellt
  • Im Senegal wurde im Dezember 2017 die Analyse der nationalen Planungs- und Budgetierungsprozesse durchgeführt. Im Anschluss wurden die Ergebnisse mit den beteiligten Akteuren geteilt. Diese Analyse wird als eine der Grundlagen für die Integration von Anpassung in politische Rahmenwerke dienen
  • Im Rahmen der Klimakonferenz in Bonn (COP23) wurden die Partner aus Benin und dem Senegal bei der Organisation eines Side Events unterstützt, auf dem erste Projekterfahrungen vorgestellt wurden. Dies hat dazu beigetragen, die Projekterfahrungen in Wert zu setzen und auf internationaler Bühne Erfahrungen mit weiteren Akteuren zu teilen

Projektdaten

Land:
Benin, Burkina Faso, Senegal

Durchführungs­organisation:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Partnerinstitution(en):
  • Ministry for Environment and Sustainable Development (MEDD) - Senegal
  • Ministry of Environmental and Sustainable Development (MEDD) - Burkina Faso
  • Ministry of Living Environment and Sustainable Development (MCVDD) - Benin
  • Climate Analytics

BMU-Förderung:
5.636.237 €

Projektlaufzeit:
03/2016 bis 08/2019

Internetauftritt(e):



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