Film

Armenien: Der steinige Weg in eine grüne Wirtschaft

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Die Armenier lieben ihre Aprikosen. Die goldenen, fast orangefarbenen Früchte sind fester Bestandteil vieler landestypischer Gerichte. Ihre Farbe schmückt sogar die Nationalflagge. Aber die Produktion der Aprikosen ist oft nicht nachhaltig und schadet den anfälligen Ackerböden des Landes. Die Frucht wird in der Regel unter Verwendung von umweltschädigendem Schwefel getrocknet. Jetzt entdecken einige Unternehmen den Vorteil des Trocknens durch Wasserdampf. Die Verkaufszahlen der auf diese Weise getrockneten Bio-Früchte gehen durch die Decke.

Bisher hatten armenische Firmen den Umweltschutz kaum im Blick. Jetzt hilft das Projekt "Resource Efficiency and Cleaner Production" (RECP) kleinen und mittelständischen Unternehmern wie Bauern, Bäckern, aber auch Fabriken, Energie einzusparen und umweltfreundlicher zu produzieren.

Die Wirtschaft in Armenien hat sich nie richtig vom Zusammenbruch der Sowjetunion erholt. Eine Million Armenier - das entspricht etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung - haben das Land seit 1991 verlassen. Noch heute wandern die jungen Leute in Scharen aus, auf der Suche nach besseren Bildungs- und Jobchancen. Das Projekt will die lokale Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und so die Armenier auch zum Bleiben bewegen.

Ein Film von Claudia Laszczak

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Information

Dauer
05:25 Minuten

Land
Armenien

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.