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Indisches Start-up macht aus Abfällen Biogas

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Als Gartenstadt wurde die indische Metropole Bangalore einst bekannt, mit unzähligen Seen, Parks und Grünflächen. Doch in den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die Stadt zu Indiens Silicon Valley. Ein rasantes Wachstum setzte ein, was immer mehr Menschen anzog - und die Müllentsorgung brach zusammen. Bangalore wird inzwischen nicht als mehr Gartenstadt, sondern als Müllstadt bezeichnet.

Carbon Masters ist ein Start-up, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Abfallberge zu reduzieren, die täglich auf den überfüllten Deponien außerhalb der Stadt landen. In Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Anwohnern sammeln sie Küchenabfälle und wandeln sie in Biogas um. Es wird unter dem Namen Carbonlites an lokale Restaurants, IT-Parks und weitere Einrichtungen verkauft, die das Gas zum Kochen nutzen. So können fossile Brennstoffe ersetzt, die Methanemissionen der Deponien reduziert und die Straßen der Stadt ein bisschen sauberer werden.

Ein Beitrag von Sonia Phalnikar

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Information

Dauer
07:01 Minuten

Land
Indien

Global Ideas

In der Dokumentationsreihe "Global Ideas" informiert die Deutsche Welle Menschen in der ganzen Welt über vorbildliche Projekte zur praktischen Umsetzung von Biodiversitäts- und Klimaschutz. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit finanziert das Medienprojekt innerhalb der IKI.