12.09.2012

Deutschland und Philippinen bauen Zusammenarbeit bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien aus

Mehrere Menschen sitzen an einem Tisch und unterschreiben Dokumente

Quelle: GIZ

Über 30 Millionen Euro durch Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) bereit gestellt

Das Bundesumweltministerium (BMU) baut seine Unterstützung im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) für die Klimapolitik der Philippinen um weitere 3 Millionen Euro auf nun insgesamt über 30 Millionen Euro aus. Dies verkündeten am 10. Oktober 2012 in Manila (Philippinen) Vertreter des BMU sowie der Nationalen Klimakommission, des Umweltministeriums und der nationalen Planungsbehörde der Philippinen.

Mit der Verabschiedung eines Klimagesetzes und der Schaffung einer Nationalen Klimakommission unter Vorsitz des Präsidenten haben die Philippinen wichtige Pfeiler für eine wirksame nationale Klimapolitik gesetzt. Eine Schlüsselrolle kommt darin den erneuerbaren Energien zu. Basierend auf dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz der Philippinen aus dem Jahre 2008 sollen deshalb im Zuge des Projekts die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien verbessert werden. Ziel ist, eine CO2-arme Energieversorgung aufzubauen und damit zugleich die Energiesicherheit des Landes zu verbessern. Darüber hinaus sollen Entscheidungsträger auf lokaler Ebene befähigt werden, Entwicklungspläne für ihren Bereich klimasicher zu gestalten und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Eigenregie umzusetzen.