05.03.2018

Die Sparvereine der philippinischen Fischer

Sparer in Lubang, Occidental Mindoro während der Austeilung; Foto: Rare

Sparer in Lubang, Occidental Mindoro während der Austeilung; Foto: Rare

Führungspersonen und Akteure aus 27 Orten auf den Philippinen, in Indonesien und Mikronesien setzten zwischen 2013 bis 2017 die Theorie zu Veränderung von Einstellungen und Vorgehensweisen bei Ressourcennutzung in die Tat um. In den Gemeinden wurden entsprechende Kampagnen durchgeführt, so dass die Gemeindemitglieder im Rahmen von Partizipationsprozessen ihre eigenen Umweltschutzziele und Umsetzungsmechanismen entwickelten. So entstanden in gefährdeten philippinischen Küstenregionen mehr als 100 Sparvereine zur Selbsthilfe. Diese Gemeindeaktivitäten wurden durch das Projekt „Verbreitung innovativer und gemeindebasierter Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität“ unterstützt, das von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums (BMUB) finanziert und von der Nichtregierungsorganisation Rare umgesetzt wird.

Analou Lumapguid; Foto: RareBevor in ihrem Heimatort auf Ayoke Island der erste Sparverein ins Leben gerufen wurde, hatte die 36-jährige Analou Lumapguid zwei Möglichkeiten, um zu sparen: Sie konnte übrig gebliebenes Bargeld in einem Sparschwein aufbewahren, das im Notfall geschlachtet wurde, oder die seltene Reise zum Festland der Gemeinde Cantilan antreten, wo sie und ihr Mann ein Sparkonto bei einer Bank haben. „Dort war ich seit einem Jahr nicht mehr“, beschreibt Analou das Problem. Wie in vielen der kleinen, abgelegenen Fischerdörfer auf den Philippinen gibt es auf Ayoke Island keine Bank.

Im März 2016 haben sich Analous Möglichkeiten erweitert: Rare begann zusammen mit lokalen Partnern, Sparvereine einzurichten, um den Menschen in den Küstenregionen der Philippinen eine intelligentere Möglichkeit des Sparens zu bieten und ihnen mittels der produktiven Nutzung ihrer Ersparnisse zum Erfolg zu verhelfen. In jedem Verein versammeln sich die Mitglieder wöchentlich, um zu den Vereinseinlagen beizutragen, Darlehen aufzunehmen und zurückzuzahlen.

Der erste Sparverein auf Ayoke Island wurde unter der Leitung von Analou gegründet. Der Verein startete mit 30 Mitgliedern, doch inzwischen sind zwei Drittel aller Inselbewohner der Initiative beigetreten. Heute gibt es mehr als 100 Sparvereine, verteilt auf die Gemeinden von neun Küstenprovinzen des Landes, darunter Occidental Mindoro, Camarines Sur, Negros Oriental und Surigao del Sur.

Für die Gemeinden in den philippinischen Küstenregionen ist es zunächst schwierig, ihr Sparverhalten zu verbessern. Es fehlen ein regelmäßiges Einkommen, formale Finanzinstitutionen und finanzielle Kompetenz.

Für viele Menschen in kleinen Fischergemeinden wie Ayoke Island ist ein zusätzliches Einkommen, das angelegt werden könnte, vom Meer, d. h. von guten Fischereierträgen abhängig. Wenn die Bewohner der Küstendörfer durch den Fischfang oder aus einem anderen Grund zusätzliches Geld zur Verfügung haben, wird das üblicherweise gefeiert. Im Regelfall geben die Fischer das Geld für vergängliche Dinge aus – Konsumgüter, die ihnen sofortige Befriedigung verschaffen. „Bislang hatte Sparen nie Priorität“, charakterisiert Analou den lokalen Hang zum Geldausgeben.

Mitglieder wie Analou stellen fest, dass die Sparvereine ihnen die Möglichkeit eröffnen, größere Träume zu verfolgen und aus einem zusätzlichen Einkommen, das sie heute in den Händen halten, morgen einen größeren Nutzen zu ziehen – sei es in Form eines robusten Hauses, einer guten Ausbildung für die Kinder oder eines eigenen rentablen Kleinunternehmens.

Analou Lumapguid (hinten, schwarzes T-Shirt) bei einer Sitzung mit den Sparern von Ayoke Island vor der Verteilung der Erträge; Foto: Rare

Genauso war es für die 51-jährige Pervelinda Castelo aus Lubang, einer Gemeinde in Occidental Mindoro. Sie verkauft getrockneten Fisch am Pier von Lubang und verrichtet mit ihrem Mann Verwaltungstätigkeiten für einen Grundbesitzer. „Früher haben wir nie etwas gespart, weil wir unser Geld immer sofort ausgegeben haben“, so Pervelinda. „Unser ältestes Kind konnte nicht studieren, da wir keine Ersparnisse hatten. Mit Ersparnissen hätten wir uns eine Existenz aufbauen können, zum Beispiel mit Eisverkauf im Sommer.“

Was in den Gemeinden oft fehlt, ist der Weitblick, dass Familien sich mit angespartem Geld für Unglück, Krankheit und andere finanzielle Schläge wappnen und teure Investitionen wie eine Hochschulausbildung finanzieren können. Die herrschende Einstellung ist unter den gegebenen Umständen verständlich, doch sie spielt eine wichtige Rolle im Teufelskreis der Armut, der viele gefangen hält.

In vielen der kleinen und oft sehr abgelegenen philippinischen Küstendörfern gibt es keine Bank und für die bestehenden Finanzinstitutionen in größeren Städten sind die Dorfbewohner unter Umständen keine lohnenswerten Anleger. Da sie davon leben, was das Meer ihnen gibt, haben die Fischer Schwierigkeiten, vorauszusagen, wie groß ihr Einkommen zu einem bestimmten Zeitpunkt sein wird oder wann sie dieses Geld tatsächlich in den Händen halten werden. Der Fischfang ist unvorhersehbar und unzuverlässig, da er etwa von Wetterereignissen abhängt und davon, wie die Gemeinden ihre Fischerei und das marine Ökosystem behandeln. Und bringen die Fischer einen Fang an Land, diktieren die Händler die Preise.

Wenn Geld von vornherein knapp ist und es wenige Möglichkeiten gibt, bequem zu sparen, ist es nicht einfach, die eigene finanzielle Zukunft zu planen. Ein Teil der Einwohner der kleinen Gemeinden hat noch nie erlebt, wie befriedigend es ist, einen großen Geldbetrag anzulegen und wachsen zu sehen.

Rare richtet Sparvereine ein, um einen Zugang zu diesen Konzepten zu eröffnen und die Gemeinden in die Lage zu versetzen, gemeinsam ihr finanzielles Wissen zu erweitern und ihre Selbstständigkeit zu stärken. „Haushalte mit niedrigem Einkommen benötigen den Zugang zu Finanzdienstleistungen, damit sie Tätigkeiten aufnehmen können, durch die sich kleine Einkommen generieren lassen, so dass sich ihre Einkommensquellen diversifizieren“, erklärt Cris Lomboy, Leiter des Bereichs Märkte und Unternehmen bei Rare Philippinen. „Darin liegt der Wert eines Sparvereins: Er bildet für philippinische Küstengemeinden mit niedrigem Einkommen eine Brücke, über die sie ihre finanzielle Bildung verbessern können und für formale Finanzinstitutionen attraktiver werden.“

Es gibt einige grundlegenden Strukturen, Funktionen und Prinzipien, die dafür sorgen, dass in den Sparvereinen alles rund läuft. Die Vereine haben zwischen 10 und mehr als 35 Mitgliedern und kommen einmal in der Woche zu einer Sitzung zusammen. Bei diesen Sitzungen können die Mitglieder Anteile kaufen – maximal fünf, deren Wert jeweils etwa zwischen 20 und 50 Philippinischen Pesos liegt, wobei jeder Verein den Anteilswert selbst festlegt. In einigen der schon länger bestehenden Vereine ist der Wert der Anteile auf 50 bis 100 Pesos gestiegen.

In den Vereinen gibt es zwei Arten von Einlagen: einen Sparfonds und einen Sozialfonds. Der Sozialfonds ist ein Gruppenfonds, der für Krankheitsfälle und andere Notfälle verwendet wird. Beiträge zum Sozialfonds sind für alle Mitglieder sinnvoll, während die Einlagen in den Sparfonds individuell sind. Über den Sparfonds können alle Mitglieder Darlehen aufnehmen.

Sehr wichtig für das Wachstum der Sparvereine ist ihre Selbstverwaltung: Rare hilft nur bei den ersten zwei Sitzungen, schaut bei der vierten nach dem Rechten und hilft mit der Logistik für die Darlehen. Auf diese Weise lassen sich einfacher und schneller neue Sparvereine gründen, wie Cris erklärt: „Wir bieten den Vereinsmitgliedern eine grundlegende Schulung und stellen Mittel wie Taschenrechner, Sparbücher und Materialien für die Leitung der Sparvereine zur Verfügung, aber mit der Zeit verwalten sich diese komplett selbst und organisieren neue Vereine: Die Mitglieder laden Außenstehende zu den Sitzungen ein, die dann wiederum eigene Vereine gründen.“

Die Vereinssitzungen erfolgen nach einer bestimmten Ordnung: Jedes Mitglied hat eine eindeutige Nummer und während der Sitzung einen entsprechenden Sitzplatz. Jeder Verein führt ein Sparbuch. Damit kann verfolgt werden, wie viel die Mitglieder sparen, und Mitglieder, die nicht oder nur eingeschränkt lesen und schreiben können, behalten ihre Ersparnisse im Auge, indem sie statt Zahlen Stempel nutzen (der Stempel hat die Form eines Fisches und die Mitglieder können einfach die Anzahl der Fische zählen und wissen so, wie viele Anteile sie haben). Die Vereine sorgen durch ein Aufteilungssystem auch für die Sicherheit des Geldes: Es wird in einer Geldkassette mit drei Schlössern aufbewahrt. Die Schlüssel werden von drei verschiedenen Vereinsmitgliedern verwahrt und die Geldkassette selbst von einem vierten.

Die Gruppendynamik wirke motivierend, sagt Cris, der einen „Peer Pressure“-Effekt bei den Sitzungen beschreibt. Die Mitglieder können sich entscheiden, in einer Woche keine Anteile zu kaufen, aber sie sind motivierter, Geld mitzubringen und ihre Ersparnisse aufzustocken, wenn sie sehen, wie erfolgreich andere beim Sparen sind. Da die Mitglieder oft gute Nachbarn, Freunde oder Verwandte sind, haben sie keine Hemmungen, sich gegenseitig aufzufordern, in den Sparfonds einzuzahlen. „Mein Nachbar erinnert mich jeden Tag an meine Pflicht, zu sparen“, erzählt Analou. „Es ist ein gutes System.“

"Darin liegt der Wert eines Sparvereins: Er bildet für philippinische Küstengemeinden mit niedrigem Einkommen eine Brücke, über die sie ihre finanzielle Bildung verbessern können und für formale Finanzinstitutionen attraktiver werden." Cris Lomboy, Leiter für den Bereich Märkte und Unternehmen bei Rare Philippinen 

Die Vereine arbeiten in Zyklen, und am Ende jedes Zyklus werden die Zinserträge aus den Darlehen entsprechend den jeweiligen Anteilen wieder an die Mitglieder verteilt. Die Mitglieder erhalten durchschnittlich 2 bis 3 Prozent Zinsen – viel mehr als das, was die Banken der Region bieten können, wie Cris erklärt (nur ein halbes Prozent pro Jahr). „Bei unserer zweiten Ertragsverteilung erhielt ich nach 35 Wochen 24.000 Pesos für Einlagen in Höhe von 500 Pesos pro Woche“, erinnert sich Analou.

Sie erinnert sich auch daran, wie ein Mann bei der ersten Verteilung aufgeregt 9.000 Pesos entgegennahm. „Es war das erste Mal, dass er so viel Geld in den Händen hielt, denn bislang hatte die Familie das Geld immer binnen einem oder wenigen Tagen ausgegeben“, erklärt sie. „Schließlich konnte er seine Frau, die zunächst zögerte, davon überzeugen, dem Sparverein beizutreten.“

Die Vereine bieten Frauen und Männern gleichermaßen die Chance, sich an der Führung einer Gemeindeorganisation zu beteiligen. In der ersten Zeit wollten an vielen Orten Männer die Vereine leiten“, sagt Cris, „doch dann wuchsen die Vereine, machten Fortschritte und die meisten Mitglieder waren jetzt Frauen, die viele der Führungspositionen übernahmen.“

Fast 80 Prozent der Gesamtmitgliederzahl aller Vereine sind Frauen, und in allen Gemeinden, die über einen Sparverein verfügen, leben mehr Frauen als Männer. Analou zufolge könnte das zum Teil daran liegen, dass die Männer den Großteil des Tages beim Fischen und nur selten im Dorf sind. Die Motivation der Frauen rührt wahrscheinlich daher, dass sie die alltäglichen Bedürfnisse im Haushalt und den mit der Ernährung und Schulausbildung der Kinder verbundenen finanziellen Druck unmittelbar erleben, dass sie mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert sind und das Haus instandhalten müssen. „Es ist Aufgabe der Frauen, die Haushaltskasse zu verwalten, und die Männer übergeben ihr Einkommen den Frauen“, erklärt Analou.

Pervelinda Castelo aus Lubang mit ihrem Verkaufswagen; Foto: Rare

Mit 1.747 Mitgliedern - Tendenz steigend - betragen die Gesamteinlagen der Sparfonds aller Sparvereine derzeit mehr als sechs Millionen Philippinische Pesos. „Wir schätzen, dass die Gesamteinlagen der Vereine seit ihrem Start im März 2016 die Marke von zehn Millionen Pesos überschritten haben“, sagt Cris. Die Mitglieder nutzen das Geld für Bildung und Gesundheit oder stecken es in Kleinunternehmen.

Die Verteilung der Erträge hat außerdem die Geschäftigkeit der Mitglieder angeregt. Cris berichtet, er habe gehört, dass die Mitglieder härter arbeiten und sich mehr Möglichkeiten einfallen lassen, wie sich Geld verdienen – und dann sparen – lässt. So steigt die Anzahl der Kleinstbetriebe im Lebensmittelgewerbe, die beispielsweise Hot Dogs und Fleischspieße verkaufen.

Analou stellt dieselbe Entwicklung auf Ayoke Island fest, besonders unter den Frauen. „Die Frauen werden produktiver: Sie bieten Maniküreleistungen an, kochen oder unternehmen verschiedene andere Aktivitäten, um Geld sparen zu können“, sagt sie. „Selbst die Fischer arbeiten härter und sparen ihr Einkommen, anstatt es für Alkohol auszugeben. Der Witz dabei ist, dass sie nur trinken, wenn jemand anders bezahlt, da sie ihr eigenes Geld zum Sparverein bringen wollen.“

Pervelinda will mit dem Geld die Futtermittel für ihre Schweinezucht bezahlen. Sie hat gelernt, mit der Zeit immer mehr Geld für diesen Zweck zurückzulegen. „Es gab bislang drei Verteilungszyklen“, erzählt sie. „Im ersten Zyklus erhielt ich 9.000 Pesos, weil ich in der Woche nur 250 Pesos sparte. Bei der zweiten und dritten Verteilung bekam ich jeweils mehr als 18.000 Pesos, da ich meine Einlagen verdoppelt hatte. Die erhaltenen Beträge motivieren mich, mehr zu sparen, damit ich meine Investitionen planen kann.“

Jeder neue Zyklus lässt Vereinsmitglieder wie Pervelinda nach vorne schauen und die Mitgliedszahlen steigen rasch an. „Viele Menschen sind dankbar, dass uns die Sparvereine helfen, und wir wissen, dass das auch langfristig so bleiben wird“, sagt Pervelinda. „Unser Verein war der erste in Lubang; inzwischen haben wir fünf Sparvereine im Ort.“

"Es gab bislang drei Verteilungszyklen. Die erhaltenen Beträge motivieren mich, mehr zu sparen, damit ich meine Investitionen planen kann." Pervelinda Castelo, Sparvereinsmitglied, Lubang

Hinzu kommt, dass sich die Vereine weiterentwickeln. Seit Mai 2017 organisieren die Mitglieder Geschäftsgruppen, über die eine Verbindung zwischen den Fischern in den Gemeinden und Unternehmen hergestellt wird, die in städtischen Gebieten Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei vertreiben. Die gegründeten Gruppen tragen den Namen „Erhaltungsunternehmungen“, da sie ihre Einlagen zur Finanzierung von Geschäften verwenden, die auf nachhaltigen Fischfangmethoden beruhen. Derzeit liegt der Fokus auf dem Direktverkauf von verarbeitetem getrockneten Fisch. In Zusammenarbeit mit Rare hat ein Unternehmen namens Fishers and Changemakers, Inc. begonnen, getrockneten Fisch und Tintenfisch der Erhaltungsunternehmungen zu verkaufen.

Mit Konzepten wie den Erhaltungsunternehmungen will Rare herausfinden, wie die Sparvereine mit ihren Vorteilen den Fischern noch mehr helfen können. Die Organisation arbeitet auf den Philippinen mit den Gemeinden in den Küstenregionen zusammen, um durch gemeindebasiertes Fischereimanagement die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen zu verändern, unter denen die Einwohner leben und arbeiten. Die Maßnahmen reichen von der Beteiligung der Gemeinden über eine systematische politische und Gesetzgebungsreform bis hin zu nachhaltiger Finanzierung.

Cris zufolge sollen die Sparvereine in letzter Konsequenz als Sprungbrett dienen, über das die Menschen Zugang zu den formalen Finanzinstitutionen erhalten und die Motivation entwickeln, diese in Anspruch zu nehmen.

Da ihre Einlagen in nie dagewesene Höhe anwachsen, kann es sein, dass die Vereine bald auf die Ressourcen solcher Institutionen zurückgreifen müssen. „Ihre Einlagen wachsen beträchtlich, und damit steigt das Risiko,“ sagt Cris. Doch volle Geldkassetten sind ein wünschenswertes Problem. Da durch die Spar- und Sozialfonds der Vereine die Diversifizierung der Einkommen und die Resilienz der Haushalte steigen, beginnen die Mitglieder, große Pläne zu schmieden. „Ich wollte früher immer Geld sparen, kam damit aber nicht weiter“, erzählt Analou. „Jetzt ist das Ganze konkreter geworden und wir nutzen die Ersparnisse für den Bau unseres Hauses.“