19.12.2012

Globale Forstexperten-Gremien stellen aktuellen Bericht vor

Regenwald

Quelle: iStockphoto/Francisco Romero

Der Internationale Waldschutztag, seit 2007 in Bali ein fester Bestandteil des  jährlichen Weltklimagipfels, fand dieses Jahr am 2. Dezember in Doha, Katar, statt. Zu diesem Anlass stellten die Globale Forstexperten-Gremien (GFEP) die vom Internationalen Verband Forstlicher Forschungsanstalten (IUFRO) koordiniert werden, ihren aktuellen Bericht zu REDD+ vor. (REDD = Verringerung von Emissionen durch Entwaldung und die Schädigung von Wäldern)

Der Bericht, wurde im Rahmen eines von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) finanzierten Projekts in Vietnam erstellt: In ihrer Publikation beleuchten die Experten in erster Linie die kausalen Zusammenhänge zwischen land- und forstwirtschaftlichen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf den CO2-Haushalt, die Artenvielfalt in Waldgebieten sowie auf die lokale Bevölkerung.

Dr. Horst Freiberg, Referatsleiter und Waldschutzexperte im Bundesumweltministerium, betonte bei der anschließenden Podiumsdiskussion, dass der Bericht im Kern darauf hinweise, wie zentral eine konsequente Politik auf allen relevanten Ebenen, von lokal bis international, sei. Sozioökonomische Aspekte sollten dabei im Vordergrund stehen, um gleichzeitig soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele zu berücksichtigen.