26.07.2016

Himalaya: IKI-Projekt unterstützt Myanmar bei Waldschutz

Blick auf Himalayagebirge

Blick auf das Himalayagebirge. Foto: B. Balaji/flickr (CC BY 2.0)

Das Internationale Zentrum für Integrierte Entwicklung in Bergregionen (ICIMOD) arbeitet bereits seit Jahren in den Himalaya-Ländern Myanmar, Bhutan, Indien und Nepal. Im Mai startete ICIMOD nun auch in Myanmar das Projekt „Aufbau und Nutzung von Erfahrungen in der Anwendung von REDD+“, das im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) vom Bundesumweltministerium mit 4,2 Millionen Euro finanziert wird. Durchgeführt wird es gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.
Ziel des Vorhabens ist es, die vier Länder bei der Einführung von Maßnahmen zur Reduzierung von Entwaldung und Walddegradation (REDD+) zu unterstützen.

Der Projektstart in Myanmar wurde am 16. und 17. Mai im „Forest Research Institute“ in Yezin mit dem Austausch des Übereinkommens zwischen dem Forstamt des Umweltministeriums und dem ICIMOD besiegelt. U Bo Ni, Direktor der Abteilung für das Wasserressourcenmanagement des Ministeriums, begrüßte die Zusammenarbeit. „Dieses Treffen zeigt unsere Überzeugung und Anstrengungen, unsere Kooperation für REDD+ in der Himalayaregion zu stärken und zu fördern“, sagte er. Kai Windhorst, Projektleiter von der GIZ, lobte das Übereinkommen als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung des Projekts.

Das REDD+-Projekt im Himalaya wird auf Föderalstaatsebene im Shan State in Myanmar tätig. Zunächst soll eine Lückenanalyse für Pilotmaßnahmen im Shan State und eine Studie zu Verursachern von Entwaldung durchgeführt werden. Außerdem wird eine Holzmarktstudie verfasst, in der die Rohholzströme erfasst werden sollen. Darauf aufbauend wird vom „Forest Research Institute“ das Training der lokalen Verwaltungsstrukturen ausgebaut. Diese Kapazitätsbildung wird dem Dreiklang aus „Messung, Berichterstattung und Verifizierung (Measuring, Reporting and Verification, MRV)“ von Maßnahmen folgen, sowie die sozialen Sicherungsmechanismen stärken, damit auf lokaler Ebene REDD+-Projekte erfolgreich durchgeführt werden können.


Weitere Informationen


Kommentar hinzufügen

(*) Die Angabe der E-Mail-Adresse und eines Kommentars sind notwendig. Als Namen können Sie auch einen Nickname verwenden.




 
 
Um E-Mail-Spam zu verhindern, möchten wir Sie bitten,
die folgenden Zeichen in das nachfolgende Feld einzugeben:
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.



 

Keine Kommentare