23.08.2013

IKI-Projekte publizieren gemeinsam zu REDD+ und Biodiversitätsschutz

Gelber Schmetterling auf Baum

Quelle: Jeremy Holden

REDD+, der Mechanismus zur Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung, kann mehr als Klimaschutz. Denn umsichtig geplant und ausgeführt können der Schutz, die nachhaltige Nutzung und die Wiederherstellung von Tropenwäldern weitere positive Effekte haben, insbesondere für die biologische Vielfalt. Um REDD+ Projekte in diesem Sinne zu entwickeln, sind gute geographische Informationssysteme mit digitalen Karten und Datenbanken wichtig. Sie transportieren zum Beispiel anschaulich Informationen über die Landschaft, die Vegetation oder die Besiedlung in den betreffenden Gebieten.

Zwei von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) geförderte Projekte haben nun mithilfe solcher Informationssysteme untersucht, welche Chancen und Risiken REDD+ Aktivitäten für die biologische Vielfalt in Vietnam bieten. Eine Publikation, die die Ergebnisse zusammenfasst und einen Teil des Kartenmaterials vorstellt, kann hier heruntergeladen werden: Mapping the potential for REDD+ to deliver biodiversity conservation in Viet Nam (PDF 3.9 MB, extern, englisch).

Die beiden IKI-Projekte haben für die Erstellung dieser Studie ihr jeweiliges regionales und fachliches Know-how gebündelt. So berät das eine Projekt die vietnamesische Regierung dabei, den Schutz der biologischen Vielfalt in ihrer REDD+ Strategie zu verankern. Das andere Projekt stellt mit Hilfe von integrierter Landnutzungsmodellierung Entscheidungsträgern weltweit Informationen zur Verfügung, die ihnen bei der Entwicklung von nationalen und regionalen politischen Regelungen für REDD+ als Grundlage dienen.

Das Bundesumweltministerium fördert innerhalb der IKI die Zusammenarbeit von Projekten, um Wissen zu verbreiten, Innovationen anzuregen und die Wirkung der einzelnen Projekte zu erhöhen.