23.09.2019

IKI unterstützt Sustainable Development Initiative mit 7,5 Millionen Euro

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs); Abbildung: Vereinte Nationen

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs); Abbildung: Vereinte Nationen

Für die nachhaltige Entwicklung muss es mehr globale Anstrengungen geben. Denn trotz Fortschritten werden nach aktuellen Schätzungen nicht alle der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 erreicht. Deshalb setzt sich die Bundesregierung für internationale Aktionsprogramme für die am weitesten zurückliegenden SDGs ein. Das Bundesumweltministerium wird im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) künftig 7,5 Millionen für die Initiative Global Opportunities for SDGs „GO for SDGs“ bereitstellen. Dies wurde auf dem Climate Action Summit verkündet.

Die Initiative will nachhaltiges Wirtschaften weltweit beschleunigen. Dafür werden regionale „Sustainability Hubs“ zu den Themen nachhaltige Beschaffung und Konsum, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft etabliert, die für einen Austausch zu Best Practice sorgen und bestehendes Expertenwissen verbreiten. Die Aktivitäten richten sich insbesondere an politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsunternehmen und gesellschaftliche Akteure, speziell im Jugendbereich.  

Um die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft sozial verträglich zu gestalten, wird die Initiative u.a. auch mit internationalen Gewerkschaften zusammenarbeiten. Gleichzeitig wird sie auf bestehende Partnerschaften und Instrumente aufsetzen, wie zum Beispiel One Planet Network, the Partnership for Action on Green Economy (PAGE), the Green Growth Knowledge Partnership (GGKP) oder dem ITUC Just Transition Center .

Die Initiative „GO for SDGs“ wird vom UN Environment Programme (UNEP) in Kooperation mit weiteren Vereinte Nationen-Organisationen, dem Weltgewerkschaftsbund (ITUC) und dem Weltwirtschaftsforum (WEF) umgesetzt.


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