02.11.2011

Klimaverhandlungen

Klimakonferenz in Durban – IKI-Projekte unterstützen den Verhandlungsprozess

Die Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützen den Verhandlungsprozess auf vielfältige Weise. Sie demonstrieren, dass Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel technisch möglich und ökonomisch bezahlbar sind. Die Projekte fördern innovative Lösungen, um belastbare und klimafreundliche Wirtschaften zu etablieren. Sie zeigen Ansätze auf, wie ein internationales Klimaschutzabkommen praktisch umgesetzt werden kann. Beispielsweise erarbeiten sie Methoden zur MRV-Fähigkeit (measurable, reportable, verifiable) von Klimaschutzmaßnahmen, entwickeln Konzepte zur ökosystembasierten Anpassung oder befassen sich mit einem künftigen REDD+ Regime (reducing emissions from deforestation and forest degradation).

Ein Teil der Projekte bereitet die Klimakonferenzen auch unmittelbar vor. Durch Verhandlungstraining, Vernetzungsmaßnahmen sowie Beiträge zur Erarbeitung nationaler oder regionaler Positionen stärken sie gezielt die Partnerländer.

Die IKI selbst gibt ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz finanziert werden kann und ist ein wichtiger Teil des deutschen Fast-Start-Beitrags.

Die IKI auf der Klimakonferenz in Durban

Workshop: Developing Knowledge on the Building Blocks of a Global Mitigation Architecture

Im Rahmen der Internationalen Klimakonferenz in Durban versammelte die IKI am 29. November 2011 rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Nachfolgeworkshop zum Thema "Developing Knowledge on Building Blocks of a Global Mitigation Architecture".

Lesen Sie mehr über die Ergebnisse des Workshops:

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Side event African COP: Eine Perspektive aus Deutschlands Internationaler Klimaschutzinitiative (IKI)

Die deutsche Bundesregierung engagiert sich seit vielen Jahrzehnten in Afrika. Die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Partner zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und Minderung von Treibhausgasen ist dabei in den letzten Jahren immer wichtiger geworden.

Das Side event zeigte anhand konkreter Beispielprojekte, wie die IKI zusammen mit afrikanischen Partnern Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen finanziert. Es beförderte einen Erfahrungsaustausch zu zentralen Themen wie klimafreundlichen Technologien (am Beispiel Südafrikas) oder spezifischen Anpassungsbedarfen (zum Beispiel in Mali). Zudem thematisierte es regionale Kooperation zum Waldschutz (Kongobecken).

Zeit: Donnerstag, 1. Dezember, 18-20 Uhr
Ort: Warsaw Room
Moderator: Norbert Gorißen, Referatsleiter Internationale Klimafinanzierung, Internationale Klimaschutzinitiative, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Download "Flyer ICI side event" (PDF, 799 KB, englisch)

Außerdem veranstaltete das BMU zusammen mit der KfW ein weiteres Side event mit Relevanz für die IKI:

Afrikanische Länder auf dem globalen Kohlenstoffmarkt: Ein Blick auf die Herausforderungen, Chancen und Initiativen

Zeit: Donnerstag, 1. Dezember, 13-15 Uhr
Ort: Warsaw Room