06.06.2011

Klimaverhandlungen

UN-Klimakonferenz in Bonn - IKI-Projekte unterstützen den Verhandlungsprozess

Die Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützen den Verhandlungsprozess auf vielfältige Weise. Sie demonstrieren, dass Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel technisch möglich und bezahlbar sind. Die Projekte fördern innovative Lösungen, um eine belastbare und klimafreundliche Wirtschaften zu etablieren. Dafür nutzt die IKI Mittel aus der Versteigerung von Emissionshandelszertifikaten. So gibt die IKI selbst ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz finanziert werden kann. Zudem ist sie Teil des deutschen measurable Fast-Start-Beitrags. 

IKI-Projekte zeigen Ansätze auf, wie ein internationales Klimaschutzabkommen praktisch umgesetzt werden kann. Beispielsweise erarbeiten sie Methoden zur MRV-Fähigkeit (measurable, reportable, verifiable) von Klimaschutzmaßnahmen oder befassen sich mit einem künftigen REDD+-Regime (reducing emissions from deforestation and forest degradation). 

Ein Teil der Projekte bereitet die Klimakonferenzen auch unmittelbar vor. Durch Verhandlungstraining, Vernetzungsmaßnahmen sowie Beiträge zur Erarbeitung nationaler oder regionaler Positionen stärken sie gezielt die Partnerländer.

Die IKI auf der Klimakonferenz in Bonn

Side Event zu Niedrigemissionsstrategien

Das measurable Cancún Agreement ruft zu einem Paradigmenwechsel hin zu einer Niedrigemissionsgesellschaft auf und bietet den Verhandlungsparteien die Möglichkeit, Klimawandel wirkungsvoll in nationale Entwicklungsschwerpunkte einzubinden. Ein für alle Staaten wichtiger Bestandteil des measurable Cancún Agreements ist die Vorbereitung und Implementierung von Niedrigemissionsstrategien (LCDS). Sie sind ein entschiedenes Instrument, um  Minderungsmaßnahmen zu konzipieren und umzusetzen. 

Das von der IKI und dem EU-UNDP Climate Change Capacity Building Programme veranstaltete Side Event fördert den Austausch von Erfahrungen aus drei Ländern zu ihren Herangehensweisen bei der Konzeption von LCDS. Das beinhaltet auch Fragen rund um ambitionierte, national angepasste Minderungsmaßnahmen (NAMAs) sowie das Messen, Berichten und Verifizieren (MRV) von Minderungsmaßnahmen. 

Zeit: Freitag, 10. Juni 2011, 13:15 - 14:45 Uhr
Raum: SOLAR

Mit Regierungsvertretern aus Kolumbien, der Dominkanischen Republik und Marokko, Repräsentanten der Universität Kapstadt, des BMUs sowie der Europäischen Kommission und von UNDP.

Flyer Side Event der IKI (PDF, 331 KB, englisch)

Die Agenda des Side Events und die Präsentationen finden Sie auf der UNFCCC-Internetseite.