15.11.2016

Massgeschneiderte Beratung von Entwicklungsländern

Informationsmaterial der GIZ

Umsetzung des Klimaschutzabkommens von Paris durch Stärkung der Kapazitäten von Ländern in Bezug auf NDCs und Transparenz; Foto: GIZ

Auf der Klimakonferenz in Marrakesch startet heute offiziell die sogenannte Umsetzungs-Partnerschaft, die gemeinsam vom Bundesumweltministerium (BMUB) und dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) sowie dem World Resources Institute (WRI) initiiert wurde. Sie soll Entwicklungsländer dabei unterstützen, ihre Klimaschutzpläne zu konkretisieren und umzusetzen.

Mit dem Inkrafttreten des Pariser Abkommens müssen die Unterzeichnerstaaten ihre  geplanten Treibhausgasminderungsbeiträge (INDCs) nun tatsächlich leisten. Neben Minderungszielen für klimaschädliche Emissionen formulieren viele Beiträge auch notwendige Anpassungsleistungen sowie Ziele zur Wiederherstellung von Ökosystemen.

Die neue Umsetzungs-Partnerschaft, die bereits im Juni 2016 auf dem Petersberger Klimadialog vorgestellt wurde, soll dabei helfen, bestehende Klima- und Entwicklungsziele zusammenzuführen und die unterschiedlichen Geberprogramme besser aufeinander abzustimmen. Die Partnerschaft wird aus Entwicklungsländern, Geberländern, institutionellen Partnern und NGOs bestehen. Die Mitgliedschaft steht allen Ländern offen. Um die Entwicklung der Partnerschaft zu unterstützen, werden BMZ und BMUB den Aufbau eines Sekretariats in Washington und Bonn finanzieren. Beide Ministerien werden ihre Klimaschutzprojekte zudem noch stärker an der Umsetzung der Pariser Klimaschutzbeiträge in den Partnerländern ausrichten.

Zu den konkreten Aufgaben der Umsetzungs-Partnerschaft gehört es, den schnellen Zugang zu maßgeschneiderter Beratung von Entwicklungsländern zu organisieren. Die Partnerschaft wird dabei auf dem Wissen und der Arbeit zahlreicher Organisationen, Initiativen und Plattformen aufbauen. Es soll auch eine Anlaufstelle geben, an die sich Entwicklungsländer mit konkreten Klimaschutz-Fragen wenden können – zum Beispiel zum Aufbau erneuerbarer Energien, nachhaltiger Stadtentwicklung oder klimaresilienter Landwirtschaft. Außerdem soll die Partnerschaft dafür sorgen, dass die verschiedenen Geber in den Ländern bei der Paris-Umsetzung Hand in Hand arbeiten.

Das „Unterstützungsvorhaben für die Umsetzung des Paris-Abkommens“ (SPA) der IKI wird die ins Leben gerufene NDC-Partnerschaft beraten.



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