04.04.2017

Nachhaltige Waldentwicklung in Nepal und Bhutan

Zwei Arbeiter mit Schutzhelömen stehen auf einer Solardachanlage und säubern sie mit Wasser und Wischer.

Wald in der Pokhara-Region, Nepal; Foto: Sylvia Reinhardt

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht vom 2. bis 9. April auf Einladung der jeweiligen Regierungen Nepal und das Königreich Bhutan. Ziel der Reise ist insbesondere der Austausch über Waldentwicklung, Naturschutz und Klimaanpassung sowie bilaterale Gespräche mit den Landwirtschafts-, Forst- und Umweltministern der beiden südasiatischen Staaten.

In Nepal führt Hendricks bilaterale Gespräche mit dem Minister für Bevölkerung und Umwelt, Jaya Dev Joshi, und dem Minister für Forstwirtschaft und Bodenschutz, Shankar Bhandari. Themen sind unter anderem die nachhaltige Entwicklung von Dörfern und der Wiederaufbau von Wäldern und landwirtschaftlich geprägten Bergregionen des Landes. Der Besuch steht auch im Kontext des Konflikts zwischen Waldentwicklung, Umweltschutz und Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben im Jahr 2015.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht das Forschungszentrum im „International Center for Integrated Mountain Development“ (ICIMOD). Foto: © BMUB/Inga Wagner

In Bhutan wird die Ministerin bilaterale Gespräche mit dem Premierminister des Landes, Lyonchhen Tsehring Tobgay, sowie mit dem Minister für Landwirtschaft und Forsten, Lyonopo Yeshey Dorji, führen. Dabei geht es vor allem um deutsche Unterstützung für die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Bhutan und um Fragen des Artenschutzes. Darüber hinaus ist auch eine Audienz bei seiner Exzellenz Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, dem König Bhutans, vorgesehen.

Auf einer begrasten Anhöhe stehen mehrere Hütten, dahinter erstreckt sich gemeindeverwalteter Wald über einen Hügel. In Paro, Bhutan; Foto: Sylvia Reinhardt

Das Bundesumweltministerium fördert aus Mitteln seiner Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) ein Projekt zur nachhaltigen Waldentwicklung in Nepal und Bhutan. Die Ministerin wird sich im ICIMOD Wissenspark Godavari, im Bergdorf Kalchebesi (beide Nepal) sowie in einem Waldbewirtschaftungsgebiet im Jigme Dorji Wangchuck National Park (Bhutan) über die Inhalte und Ergebnisse dieses Projekts informieren. Dabei geht es auch um die Entwicklung eines Ansatzes, der die klimafreundliche dorfbezogene Landwirtschaft um sozioökonomische Aspekte und Klima-Resilienz erweitert. Mit dem Projekt werden die Dorfgemeinschaften darin unterstützt, ihren Beitrag zum Klimaschutz auch bei der Waldbewirtschaftung bewusster steuern zu können.

Die Bundesumweltministerin Barbara Hendriricks steht mit mehreren Begleitern in einem Wald und besichtigt das Modell eines einfachen, aber wirksamen Hochwasser-Frühwarnsystems, welches mit Holzmodellen von Hütten und einer Brücke in einen kleinen Bachlauf gebaut wurde. Foto: © BMUB/Inga Wagner



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