16.12.2015

Neuer Qualitätsstandard für den Naturschutz

Flussufer

Landschaftsschutzgebiet in Kolumbien; Foto: Oliver Hölcke / IKI

Barbara Hendricks fördert neue Qualitätsstandards im internationalen Naturschutz mit 3,4 Millionen Euro aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums.

Ein neue IKI-Vorhaben unterstützt Kolumbien, Peru, Kenia und Vietnam bei der Förderung und Stärkung der Management-Strukturen ihrer Schutzgebietssysteme. Hendricks: "Vier Länder auf drei Kontinenten treiben einen globalen Standard für eine vorbildliche Verwaltung von Schutzgebieten voran. Das unterstützen wir mit der Internationalen Klimaschutzinitiative". Alle vier Länder bewahren eine enorme und zugleich sensible biologische Vielfalt und sind zudem von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen.

Kolumbien, Peru, Kenia und Vietnam wollen den "Green List of Protected Areas Standard" der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, IUCN) beispielhaft anwenden und weiterentwickeln. Dieser Standard soll künftig dazu ermutigen, Schutzgebiete effektiv und gerecht zu verwalten und damit zum Biodiversitäts- und Klimaschutz sowie zu Verbesserungen im Leben der Menschen beizutragen, die in und um Schutzgebiete herum leben.

Die 196 Mitgliedsstaaten des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) haben 2010 beschlossen, in den zehn Jahren bis 2020 jeweils mindestens 17 Prozent ihrer Land- und 10 Prozent ihrer Wasserflächen unter Schutz zu stellen. Durch effektiv und gerecht verwaltete, ökologisch repräsentative und gut vernetzte Schutzgebietssysteme und andere Erhaltungsmaßnahmen soll die biologische Vielfalt verbessert werden.



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