23.10.2019

Our Ocean Konferenz: Internationales Engagement für unsere Meere

Dugongs grast auf einer Seegraswiese

Seegraswiesen sind die wichtigste Nahrungsgrundlage für die stark gefährdeten Dugongs. Foto: AdobeStock / hellougPond5

Die Meere sind die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Die Our Ocean Konferenz setzt Impulse für mehr Engagement zum Schutz der Meere. Die Themen reichen von Meeresschutzgebieten, Klimawandel, nachhaltiger Fischerei, Meeresverschmutzung, so genannter „Blauer Wirtschaft“ bis zur maritimen Sicherheit. Die Konferenz wird in diesem Jahr von der norwegischen Regierung organisiert. Sie findet vom 23. bis 24. Oktober in Oslo statt.

Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Teilnehmerstaaten freiwillige Verpflichtungen und Zusagen zum Schutz der Weltmeere bekanntgeben. Die Zusagen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) umfassen:

  • ein Projekt zum Schutz und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von küstennahen Seegrasökosystemen in Asien mit einem Betrag in Höhe von 4,8 Mio. Euro. Seegraswiesen sind die wichtigste Nahrungsgrundlage für die stark gefährdeten Dugongs  (Gabelschwanzseekühe).
  • Weitere 5 Mio. Euro fließen in ein Projekt in Kolumbien , dass die Prozesse zur Identifikation und Ausweisung von Meeresschutzgebieten sowie der Erarbeitung einer Managementstrategie für die Gebiete fördert.
  • Für ein Projekt in den Pazifischen Inselstaaten zur Stärkung und zum Schutz von küstennahen Kohlenstoffsenken wie Mangroven, Seegraswiesen und Salzwiesen werden 9,2 Mio. Euro bereitgestellt.