05.02.2016

Solarkraftwerk der Superlative in Betrieb genommen

Sonnenkollektoren in Marokko.

Nahansicht einiger Reihen von Sonnenkollektoren in Marokko. Foto: KfW-Bildarchiv / Jens Steingässer

Im Beisein von König Mohammed VI von Marokko ging am 4. Februar 2016 das erste von insgesamt vier Solarkraftwerksprojekten erfolgreich ans Netz. Das Kraftwerk "NOOR I" verfügt über eine Kapazität von 160 Megawatt und wird Strom für 350.000 Menschen erzeugen. Die Bauarbeiten an dem ersten Kraftwerk des Komplexes nahe der Stadt Ouarzazate im Süden des Landes hatten im Juni 2013 begonnen. Marokko ist einer der Vorreiter bei dem Ausbau von erneuerbaren Energien in der Region: bereits im Jahr 2020 sollen mehr als 40 Prozent der Stromerzeugung mit einem Schwerpunkt auf Wind- und Solarstrom basieren.

Mithilfe der IKI konnte über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein zinsverbilligtes Darlehen in Höhe von 324 Millionen Euro mobilisiert werden. Weitere internationale Geber wie die Europäische Union (EU) und die französische Entwicklungsbank (AFD) sind an der Finanzierung des Kraftwerks beteiligt. Marokko plant mit internationaler Unterstützung in den kommenden Jahren den Aufbau von Anlagen mit einer Leistung von 580 Megawatt, die Strom für rund 1,3 Millionen Menschen liefern sollen. Im Gegensatz zur konventionellen Stromerzeugung kann das Land so jährlich bis zu 800.000 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden.



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