15.08.2019

Verwaltungsrat des GCF genehmigt Projekt über 34,5 Mio. USD gegen Dürrekatastrophen in Kenia

Foto: Shutterstock/Dragos Lucian Birtoiu

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Genehmigung eines Projekts gegen Dürrekatastrophen in Kenia

Auf seiner 23. Sitzung, die vom 6. bis 8. Juli 2019 stattfand, hat der GCF-Verwaltungsrat einen Zuschuss von 23,2 Mio. USD für den Projektantrag "Towards ending drought emergencies: Ecosystem based Adaptation in Kenya's arid and semi-arid rangelands" genehmigt. Das Projekt wurde von der International Union for the Conservation of Nature (Accredited Entity) eingereicht und sieht eine Kofinanzierung im Volumen von 11,4 Mio. USD durch die kenianische Regierung, Conservation International, die IUCN, die National Drought Management Authority sowie die Water Resources Authority vor.

Das Ziel des Vorhabens ist eine verstärkte Anpassung an den Klimawandel in den ariden und semi-ariden Regionen des Landes, in denen 36 % der Bevölkerung leben. Außerdem werden in den betroffenen Gebieten (89 % der Landesfläche) 70 % des gesamten Viehbestands gehalten. In den ariden Regionen stammen 80 % des Haushaltseinkommens aus der Viehzucht, in semi-ariden Gebieten sind es 65 %. In den letzten drei Jahren ist das kenianische Wirtschaftswachstum aufgrund von Dürren um 2,8 Prozentpunkte geringer ausgefallen, wobei 72 % der Verluste auf den Viehsektor entfielen. Häufigkeit und Intensität der Dürren nehmen aufgrund des Klimawandels zu.

Das Projekt wird in zwei Landschaften mit elf Countys durchgeführt, die aufgrund der neuen kenianischen Verfassung inzwischen über dezentrale Befugnisse verfügen. Mit dem Vorhaben sollen 500.000 von 2,5 Mio. Hektar Land geschützt oder rehabilitiert werden. Diese Maßnahmen kommen 620.000 Menschen in 104.000 Haushalten zugute.

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http://www.gcfreadinessprogramme.org/


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