09.02.2021

Wirtschaftlicher Nutzen für lokale Bevölkerung ist der Schlüssel zum Erfolg

Setzlinge im Gewächshaus

Die Wiederherstellung von Ökosystemen bedarf nationaler Anreizprogramme. Foto: INAB

Die Länder Zentralamerikas machen Fortschritte bei nationalen Anreizprogrammen zur Wiederherstellung des Ökosystems.

El Salvador, Costa Rica und Guatemala tauschten in einer Reihe von Online-Seminaren ihre Erfahrungen aus und stellten ihre Finanzierungsmechanismen und nationalen Anreizprogramme zur Förderung ökologischer Ansätze zur Wiederherstellung des Ökosystems vor. Diese Seminare wurden vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) im Rahmen des IKI-Projekts „Fiskalpolitische Reform für eine Green Economy und NDC-Umsetzung: Wiederherstellung und nachhaltiges Landschaftsmanagement in El Salvador” mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und ihren Partnerinstitutionen, die in dem von der IKI finanzierten Projekt „Wiederaufbau von Waldlandschaften in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik und Umsetzung des Grünen Entwicklungsfonds für Zentralamerika (REDD Landscape/CCAD)” zusammenarbeiten, organisiert.

Die Seminar-Reihe konzentrierte sich auf die unterschiedlichen Erfahrungen der REDD-Landscape-Partner bei der Umsetzung von Anreizprogrammen durch nationale Finanzinstitutionen wie dem Nationalen Waldfonds FONAFIFO in Costa Rica und dem PROBOSQUE Programm in Guatemala sowie Zahlungen für Ökosystemdienstleistungen in Wassereinzugsgebieten in der Dominikanischen Republik. Mehr als 80 Organisationen nahmen teil, tauschten sich aus und diskutierten über verschiedene Ansätze und Optionen für die erfolgreiche Umsetzung von Anreizprogrammen in der Region.

Zum Abschluss der Veranstaltung fand eine Podiumsdiskussion statt, die sich auf die wirtschaftliche Notwendigkeit konzentrierte, Ökosystemdienstleistungen zu bewerten und die lokale Bevölkerung für ihre Aktivitäten zur Wiederherstellung von Wassereinzugsgebieten und anderen vorrangigen Gebieten zu bezahlen. An der Diskussion nahmen Jorge Oviedo, Geschäftsführer des Fonds für Umweltinvestitionen El Salvador (FIAES), Rene Zamora vom Weltressourceninstitut (WRI), das an verschiedenen, von der IKI finanzierten Projekten in der Region arbeitet, und Jan Bock, Direktor des Fonds für grüne Entwicklung in der SICA-Region und des Projekts REDD Landscape der GIZ und IKI, teil. Die drei Teilnehmer waren sich einig, dass die monetäre Bewertung von Ökosystemdienstleistungen und der wirtschaftliche Nutzen für die lokale Bevölkerung der Schlüssel für eine erfolgreiche Wiederherstellung von Wassereinzugsgebieten sowie anderen wichtigen Gebieten und Ökosystemen wie Mangroven und Wäldern sind.