25.07.2013

Zertifiziertes nachhaltiges Palmöl erreicht Hamburg

Bauer bei der Palmöl-Ernte.

Quelle: GIZ/Watcharapong Jarupun

Palmöl ist aus dem Alltag kaum wegzudenken; es befindet sich in vielen Produkten - von Nahrungsmitteln, über Reinigungsmittel bis hin zu Biokraftstoffen. Für den Anbau der Ölpalmen werden jedoch oftmals große Regenwaldflächen gerodet. Deshalb setzte sich ein Projekt der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) zwischen 2009 und 2012 dafür ein, den Palmölanbau in Thailand nachhaltiger zu gestalten und negative ökologische Auswirkungen einzudämmen. Nun erreichte die erste Ladung von 1000 Tonnen auf dieser Grundlage produziertem Palmöl der Firma Univanich Palm OilHamburg. Weitere Aufträge aus Europa sind bei der Firma bereits eingegangen.

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums beriet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH thailändische Kleinbauern und Palmölmühlen, ihre Produktivität durch verbesserte Ressourcen-Effizienz und Anbautechniken zu steigern. Damit wurde vermieden, dass die von der thailändischen Regierung geplante Produktionssteigerung nicht hauptsächlich durch die Erweiterung von Anbauflächen erreicht wurde. Zusätzlich wurde auch das internationale Nachhaltigkeit-Zertifizierungssystem "Roundtable on Sustainable Palm Oil" (RSPO) für Kleinbauern eingeführt. Den Käufern wird damit unter anderem zugesichert, dass das Palmöl nicht auf Kosten von Waldflächen angepflanzt wurde.