03.04.2014

Klimafinanzierung transparent machen

Veranstaltungsserie beleuchtete Ansätze zur Korruptionsbekämpfung in der Klimafinanzierung

Mann kontrolliert Pflanzenanbau

Quelle: Creative Commons, Flickr / Neil Palmer, CIAT

Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels kosten Geld. Gerade viele Entwicklungs- und Schwellenländer sind besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen, obwohl sie selber bisher einen vergleichsweise geringen Treibhausgasausstoß verursachen. Deshalb erhalten diese Länder finanzielle Unterstützung von den Industrieländern. Doch was passiert mit den vielen Millionen Euro, die jährlich in den Kampf gegen den Klimawandel fließen? Wer erhält sie und wofür werden sie ausgegeben? Die internationale Klimafinanzierung kann nur nachhaltig wirken, wenn sie zielgerichtet gesteuert und verlässlich verwendet wird sowie nachvollzogen werden kann. Korruptions-Bekämpfung spielt hier eine wichtige Rolle. Die Veranstaltungsserie "Climate Finance Integrity Talks" nahm sich dieses Themas an und beleuchtet Herausforderungen und Lösungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven. Transparency International (TI) initiierte diese Expertenrunden im Rahmen eines Projekts der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI), das Ende Februar 2014 abgeschlossen wurde. Fünf solcher Diskussionsrunden fanden an unterschiedlichen Orten statt, die letzte davon im Januar 2014 in Zusammenarbeit mit der Gold Standard Foundation in Genf. Thema waren die Risiken für Korruption und Betrug bei der Überprüfung von Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung (REDD+). Einen ausführlichen Artikel zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung finden Sie hier: www.cdmgoldstandard.org

Innerhalb des IKI-Projekts baute TI ein globales Netzwerk von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Regierung und Privatsektor auf, das sich mit der transparenten Steuerung der internationalen Klimafinanzierung befasst. Neben den "Climate Finance Integrity Talks" richtete das Projekt unter anderem Online-Schulungen aus und untersuchte relevante Prozesse sowie die an der Klimafinanzierung beteiligten Institutionen in den Partnerländern Bangladesch, Dominikanische Republik, Kenia, Malediven, Mexiko und Peru. Zudem analysierten fünf Studien die Mechanismen für Korruptionsbekämpfung und Rechenschaftslegung von sieben zentralen Klimafonds.

Diese Studien und weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: www.transparency.org


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