09.10.2017

Transport and Climate Change Week 2017

Regierungsvertreter aus Ländern weltweit nahmen an der der TCC-Week teil; Foto: GIZ.

Regierungsvertreter aus Ländern weltweit nahmen an der der TCC-Week teil; Foto: GIZ.

Ein Forum für internationalen Dialog und Raum für Innovationen zu schaffen, war das Ziel der ersten Transport and Climate Change Week (TCC-Week). Rund 100 Regierungsvertreter und Verkehrsexperten aus der ganzen Welt kamen erstmalig zusammen, um den Zusammenhang zwischen Verkehr und Klimawandel in den Fokus zu stellen. Die Veranstaltung fand im Auftrag des Bundesumweltministeriums
(BMUB) vom 18. bis 22. September 2017 in Berlin statt. Schwerpunktthema war Urbane Mobilität.

Mobilität ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasen weltweit. Rund ein Viertel der energiebezogenen Emissionen stammen aus dem Verkehrssektor. Um das Klima wirkungsvoll zu schützen und die Entwicklung des Verkehrssektors mit den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens und des „Klimaschutzplans 2050“ der Bundesregierung in Einklang zu bringen, besteht akuter Handlungsbedarf auf internationaler Ebene.

Aus diesem Grund wurde die TCC-Week ins Leben gerufen, um Nord-Süd-, Süd-Süd- und Süd-Nord-Lernen im Bereich nachhaltiger Stadtmobilität zu forcieren und Praktikern aus der ganzen Welt Raum zu geben, ihre Erfahrungen und ihr Wissen miteinander zu teilen.

Ein Höhepunkt der Woche war die Climate Action in Transport-Konferenz, bei der 40 internationale Transportexperten die 60 teilnehmenden Regierungsmitglieder aus Entwicklungs- und Schwellenländern der TCC-Week ergänzten. Ein zentraler Teil der Konferenz waren Vorträge von teilnehmenden Regierungsmitgliedern aus elf Ländern, darunter China, Kolumbien, Namibia oder die Philippinen.

Teilnehmende einer Panel-Diskussion zu Transformation und Ambition im Transportsektor; Foto: GIZ.

Neben einer Exkursion in Berlin waren sechs Seminare und drei Sessions mit international renommierten Transportexperten ebenfalls Bestandteile der Woche. Verkehrsexperten wie Dr. Dario Hidalgo (World Resources Institute), Dr. Friedemann Kunst (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, a.D.) oder Dr. Jacques Leonardi (University of Westminster, Großbritannien) diskutierten mit den Teilnehmenden zu den Themen Städtischer Güterverkehr, E-Mobilität oder nationale Stadtverkehrsprogramme.

Exkursion in Berlin; Foto: GIZ.

"Das Aufeinandertreffen globaler Experten und ihre Erfahrungen, wie man Transportprobleme löst, hilft bei der Suche nach Verkehrslösungen für unsere Länder", sagte Sajeda Al-Nsour, Transport-Projektkoordinatorin aus Jordanien am Rande der Konferenz.

TCC-Week wurde im Rahmen des Projekts TRANSfer III: Ambitionierte Minderungsmassnahmen im Verkehrssektor organisiert. Das Projekt wird im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des BMUB gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt.


Weitere Informationen

Projekt TRANSfer III: Ambitionierte Minderungsmassnahmen im Verkehrssektor

Was die Teilnehmer über die Transport and Climate Change Week gesagt haben: Interviews (Englisch | PDF 6.82MB)

Impressionen (Englisch | MP4 6,16MB) aus der TCC-Woche.