24.04.2013

IKI-Projekte bringen Praxiserfahrung auf UNFCCC-Workshop zu ökosystembasierter Anpassung ein

Blick vom Wasser aus auf eine Insel mit Bäumen, deren Wurzeln deutlich sichtbar sind

Quelle: iStockphoto/Tony Oquia

Zur Unterstützung der Verhandlungen innerhalb der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) organisierte das UNFCCC-Sekretariat vom 21. bis 23. März in Tansania einen technischen Workshop zu ökosystembasierter Anpassung (EbA). Über 50 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt, darunter sieben Durchführer von IKI-Projekten, tauschten Erfahrungen über die Umsetzung unterschiedlicher EbA-Ansätze aus. Die Vertreterinnen und Vertreter der IKI-Projekte kamen vom Umwelt- und vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNEP und UNDP), der International Union for Conservation of Nature (IUCN), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie von The Nature Conservancy (TNC) und Conservation International (CI).

Durch die rege Beteiligung von den Fachleuten aus IKI-Vorhaben bot der technische Workshop wertvolle Einblicke in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von EbA-Maßnahmen in Schwellen- und Entwicklungsländern, zum Beispiel anhand der Bewirtschaftung von Mangrovenwäldern. So wurde das große Potenzial von EbA deutlich, um Anpassungsfähigkeiten von Menschen gegenüber den Folgen des Klimawandels zu erhöhen und ihre Verwundbarkeit zu verringern. Zudem können die im Workshop eingebrachten Erfahrungen aus der Praxis von IKI-Vorhaben die Positionierung von EbA als eine Anpassungsoption im Verhandlungskontext unterstützen. Die Ergebnisse dieses Workshops fließen in die Arbeit unter dem Nairobi Work Programme on Impacts, Vulnerability and Adaptation to Climate Change ein.

EbA ist einer der Förderschwerpunkte innerhalb IKI. Seit 2008 hat die Initiative des Bundesumweltministeriums 14 Projekte mit diesem Schwerpunkt mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Millionen Euro auf den Weg gebracht.