30.10.2014

Voneinander lernen – über Grenzen hinweg

Ein BMUB-gefördertes Projekt vermittelte seine Erfahrungen bei der Umsetzung von Safeguards in REDD+-Projekten.

Workshop-Teilnehmer sammeln an einer Tafel Ideen

Workshop-Teilnehmer tauschen sich in San Salvador zu REDD+ Safeguards aus. Foto: REDD/CCAD – GIZ Program 2014

Fachlicher Austausch zwischen Projekten ist wichtig, um Klima- und Biodiversitätsschutz weltweit voranzutreiben. Deshalb sollen sich Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) untereinander und darüber hinaus vernetzen und ihre Erfahrungen weitergeben. In diesem Sinne nahm die Netherlands Development Organisation (SNV) an einem Workshop in San Salvador teil, der von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ausgerichtet wurde. In dem Workshop ging es um die Umsetzung sozialer und ökologischer Mindeststandards, sogenannter "Safeguards", in Projekten zur Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung (REDD+) in Lateinamerika und der Karibik. SNV stellte während des Workshops Ergebnisse aus dem IKI-Projekt "Ökologische und soziale Co-benefits durch REDD+ in Südostasien" vor. Das IKI-Projekt entwickelte unter anderem Safeguard-Guidelines, die beschreiben, wie Länder solche Standards in REDD+ Programme integrieren können. Die Herangehensweise des IKI-Projekts lieferte den konzeptionellen Rahmen, innerhalb dessen das vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ) finanzierte GIZ-Projekt "Programa Regional REDD/CCAD-GIZ" einen eigenen Safeguards-Ansatz erarbeitete. Dieser Ansatz wurde während des Workshops diskutiert.

Die Ergebnisse des Workshops werden in eine Safeguards-Handreichung für Länder in der Region einfließen, die den praktischen Umgang mit Safeguards Schritt für Schritt erläutert. Dieser enge Austausch von Wissen, Methoden und Erfahrungen ist beispielhaft für Zusammenarbeit über Landes- und Organisationsgrenzen hinweg.