14.06.2011

Anwendung für Solarenergie in Indien

Automobile, Milchprodukte, chemische Produktionsprozesse wie die Galvanik, Lebensmittelverarbeitung, Leder, Pharmazeutika, Papier- und Zellstoffindustrie sowie der Textilsektor sind laut einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die vielversprechendsten Industriesektoren für die Nutzung von Solarenergie in Indien. PriceWaterhouseCoopers führte die Studie im Rahmen des indisch-deutschen Projekts ComSolar durch, das von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert wird. Mit diesem Projekt werden Geschäftsmodelle für die Vermarktung von Solarenergie in ländlichen Regionen und Industrieregionen entwickelt und in Pilotprojekten getestet.  

Diese erste indienspezifische Studie zeigt die erheblichen Marktchancen für Solartechnologie auf. Sie identifiziert Industriesektoren, bei denen der Einsatz der Solarenergie nachhaltig und kommerziell sinnvoll ist. Das könnte gleichzeitig Indien unterstützen, sein ambitioniertes nationales Solarziel zu erreichen: Bis zum Jahr 2017 sollen zirka 15 Millionen Quadratkilomater und bis 2020 beinahe 20 Millionen Quadratkilometer  solarthermische Kollektoren installiert werden.

Die Ergebnisse der Studie wurden am 11. Mai 2011 während eines Workshops zu "Anwendung von Solarenergie in ausgesuchten Industriesektoren" präsentiert, den das indische Ministerium für Neue und Erneuerbare Energien (MNRE) zusammen mit der GIZ organisiert hat. An der Veranstaltung nahmen Repräsentanten der Industrie, Technologiedienstleister, politische  Entscheidungsträger sowie Finanzinstitutionen teil. 

Für mehr Informationen zur Studie kontaktieren Sie bitte: hermann.herz@giz.de.


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