20.07.2015

Tag der Biodiversität in Indien

Mangroven

Mangroven im indischen Bundesstaat Maharashtra. Foto: Aparna Banerjee

Der indische Bundesstaat Maharashtra ist reich an biologischer Vielfalt sowie Wald- und Küstenlandschaften. Allerdings gefährden die zunehmende Verstädterung, eine nicht-nachhaltig betriebene Landwirtschaft und Wilderei die empfindlichen Ökosysteme und die Biodiversität.

Das Projekt "Nachhaltiges Management von Küsten- und Meeresschutzzonen" unterstützt den Schutz von ausgewählten Küstengebieten in Maharashtra, aber auch die Verbesserung des Schutzgebietsmanagements. Das Vorhaben wird im Rahmen des Indisch-Deutschen Biodiversitätsprogrammes von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt. Es wird mit rund 10 Millionen Euro von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums gefördert.

Zum internationalen Tag der Biodiversität in diesem Jahr wurden auch im Bundesstaat Maharashtra mit Unterstützung des Projekts zahlreiche Kommunikations-, Bildungs- und Sensibilisierungsaktionen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt des indischen Bundesstaates Maharashtra sind mehrere Feste und Exkursionen für die lokale Bevölkerung und Schulen in den Pilotregionen koordiniert worden.

In Velas zum Beispiel erklärten Mitarbeiter des Forstamts auf einem "Nature Walk" Schülern die einheimische Flora. Es fanden ein Zeichenwettbewerb unter dem Motto "Was ich an der Natur liebe" und eine Filmvorführung statt. In dem Dorf Thane Creek führten Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren ein Straßentheaterstück auf, in dem sie die negativen Effekte für Bevölkerung und Natur einer zunehmenden Verstädterung darstellten.

Außerdem wurden Vorträge gehalten und Diskussionen geführt, an denen die lokale Bevölkerung aktiv teilnahm. Die Veranstalter sprachen davon, dass rund 60 Personen an den verschiedenen Aktionen teilgenommen haben.