23.03.2018

Auftakt: Weltweite Kommunikation zu Biodiversität

Neu-Delhi; Indien, Earth Hour 2010; Foto: WWF/ Thangavelu

Neu-Delhi; Indien, Earth Hour 2010; Foto: WWF/ Thangavelu

Die Earth Hour am 24. März 2018 ist gleichzeitig der Auftakt für die internationale Kommunikationsinitiative des Projekts „Up-Scaling der Biodiversitätskommunikation zur Erreichung des Aichi-Ziels 1“. Das Projekt wird von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums (BMU) finanziert und vom WWF (World Wide Fund for Nature) umgesetzt.

Bis Ende 2020 arbeitet das Projekt des WWF gemeinsam mit dem Sekretariat der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) und weiteren Partnern daran, mithilfe der Earth Hour, UN-Thementagen mit Biodiversitätsschwerpunkt, High Level Events mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft sowie weiteren Kommunikationsmaßnahmen insgesamt mindestens drei Milliarden digitale Impressionen zu erreichen und mindestens eine Milliarde Menschen über Biodiversität zu informieren.

Dazu werden unter dem Motto „connect2earth“ Online-Plattformen (www.connect2earth.org) und Social Media genutzt, um Menschen weltweit dazu zu motivieren, sich mit der biologischen Vielfalt ihrer Region, deren Bedrohung und den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und Biodiversitätsverlust auseinanderzusetzen. Ein besonderer Schwerpunkt dabei wird in den nächsten drei Jahren auf den zehn Fokusländern des Projekts liegen: Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Peru, Kenia, Südafrika, China, Indien, Indonesien, Vietnam. Zusammen vereinen sie die Hälfte der Weltbevölkerung und bilden eine große und aufgrund der weltweiten Tätigkeit des WWFs gut erreichbare Zielgruppe.

Dieses Jahr findet die Earth Hour bereits zum 12. Mal statt. Begründet durch den WWF in Australien wurde sie innerhalb weniger Jahre zur größten globalen Gemeinschaftsaktion für Klimaschutz. Jedes Jahr schalten weltweit über 7000 Städte in 184 Ländern zwischen 20:30Uhr und 21:30Uhr Ortszeit das Licht an Wahrzeichen und weiteren Gebäuden aus und setzen so ein sichtbares Zeichen für den Schutz des Planeten. Der WWF nutzt dieses reichweitenstarke Event, um weltweit über den Wert von Biodiversität zu informieren.