07.04.2014

Bundesumweltministerium führt Klimapartnerschaft mit China fort

China ist seit langem ein wichtiger Partner Deutschlands, um den Klimaschutz voranzutreiben. Das Bundesumweltministerium (BMUB) finanziert über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) zahlreiche Projekte, die dem Land dabei helfen, seine Wirtschaft auf einen kohlenstoffarmen Entwicklungspfad zu führen. Mit zusätzlichen 4,5 Millionen Euro baut das BMUB nun den bestehenden deutsch-chinesischen Klimadialog aus.

Im Rahmen des neuen Projektes setzt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die Begleitung der bilateralen Klima-Arbeitsgruppe (Klima-AG) von BMUB und der chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission (National Development and Reform Commission, NDRC) fort. Zum einen betreut das Projekt den hochrangigen Politikdialog organisatorisch, zum anderen bietet es Trainingsmaßnahmen und fachliche Beratung zu Fragen rund um die Themen Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels an. Zukünftig berät das Vorhaben zusätzlich die nationale Energiebehörde (National Energy Administration, NEA) zum Ausbau dezentraler erneuerbarer Energie. Hier geht es insbesondere darum, die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für dezentrale erneuerbare Energie zu verbessern und deren Anwendung in chinesischen Städten zu auszuweiten. Das Projekt bindet die deutsche Industrie, kommunale Vertreter und andere deutsche Schlüsselakteure in den Austausch mit den chinesischen Partnern ein.

Im Rahmen der IKI ist China ein zentrales Partnerland. Seit 2008 förderte das BMUB hier 30 bilaterale Projekte mit einem Volumen von über 68 Millionen Euro. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft, Energieeffizienzprogramme, nachhaltige Transportsysteme und die Fortbildung von Schlüsselakteuren in Umwelt- und Klimathemen.