03.09.2008

Kasachstan im Blickpunkt deutscher Umweltpolitik

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, hat heute in Astana (Kasachstan) mit dem kasachischen Umweltminister Nurlan Iskakov sowie dem Vizeminister für Energie und Mineralische Ressourcen, Bolat Aktschulakow gesprochen. Dabei wurde vereinbart, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kasachstan im Umwelt- und Klimaschutz deutlich auszubauen. "Kasachstan wird für uns bei Umwelt- und Klimafragen ein zunehmend wichtiger Partner. Ich freue mich, dass wir hier gemeinsam Projekte durchführen werden, die den Umstieg auf eine Energiewirtschaft mit höherer Energieeffizienz und einem größeren Anteil kohlenstofffreier Energieträger fördern", so Klug.

Im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums sollen bereits in Kürze erste Projekte in Kasachstan begonnen werden. Darunter ist eine Initiative der Deutsch-Kasachischen-Universität in Almaty, die zeigen soll, welche Möglichkeiten in Zentralasien zur Energieeinsparung in Gebäuden und für Erneuerbare Energien bestehen.

Ein weiteres Projekt ist mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) geplant. Mit den Kreditmitteln sollen Investitionen zur Erhöhung der Energieeffizienz in kleinen und mittelständischen Unternehmen und der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert werden.

Bei ihrem Besuch in Astana im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundespräsident Horst Köhler vereinbarte Astrid Klug im Gespräch mit dem kasachischen Umweltminister, Nurlan Iskakovn eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Klimaschutz und beim Transfer von Umwelttechnologien. Das Vorhaben baut dabei auf die "Gemeinsame Erklärung zur Intensivierung der Zusammenarbeit beim Umweltschutz", die im Januar 2007 im Rahmen des Staatsbesuchs von Präsident Nursultan Nasarbajew in Berlin unterzeichnet wurde.


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