01.12.2016

IKI at COP22 – Impressionen

Foto: Isabelle Floer / IKI

Wie in den vorherigen Jahren haben Mitarbeitende vom Programmbüro Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) die UN-Klimaschutzkonferenz (COP22) besucht und sich an zahlreichen Veranstaltungen beteiligt. Die folgenden Bilder vermitteln einige Eindrücke von aktuellen IKI-Aktivitäten, die auf der COP22 vorgestellt wurden.

 

Screenshot IKI-Landingpage

7.11.2016: Während der COP22 in der marokkanischen Stadt Marrakesch informierte die speziell eingerichtete IKI-Website „IKI auf der COP22“ über die Konferenz.

 

8.11.2016: Das Side Event „Fostering Climate Action in the Agricultural Sectors through National Adaptation Plans (NAPs)“, das auf der Klimaschutzkonferenz in Marrakesch durchgeführt wurde, stand unter dem Motto „Vom Plan zur Aktion“. Die Teilnehmenden tauschten sich über die NAP-Prozesse in verschiedenen Ländern aus, darunter Uruguay, die Philippinen, Thailand, Gambia und Bangladesch. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Agrarsektor. Weitere Informationen über das IKI-Projekt finden Sie unter Integration des Agrarsektors in Nationale Anpassungspläne (NAPs).

Teilnehmer an einem Side Event

9.11.2016: Bei der ersten deutschen Stunde auf der Klimaschutzkonferenz in Marrakesch stellten Norbert Gorißen (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, BMUB) und René Castro Salazar (Welternährungsorganisation, FAO) zwei REDD+ Monitoring, Reporting and Verification (MRV)-Projekte vor, die die FAO mit finanzieller Förderung durch die IKI durchführt: „Global Forest Survey“ und „Nationale Wald-Monitoring- und Informationssysteme für einen transparenten REDD+-Prozess“. Das Projekt unterstützt die Partner durch Wissensaustausch und -transfer sowie durch das Testen und Anwenden einer Software für das Wald- und Landnutzungs-Monitoring, die von Google Outreach und der FAO neu entwickelt wurde.

Zwei Männer halten eine Präsentation

10.11.2016: Auf der Veranstaltung „Making adaptation effective through ecosystem-based approaches to climate change“ berieten die Teilnehmenden, darunter Norbert Gorißen (BMUB), über die Rolle von Ökosystemen als „natürliche“ Infrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel. Außerdem diskutierten sie über die Wirksamkeit von Investitionen in ökosystembasierte Anpassungsmaßnahmen (EbA) zur Stärkung der Resilienz von lokalen Gemeinschaften und Ökosystemen.

Podiumsdiskussion mit sechs Teilnehmern

10.11.2016: Am selben Tag beteiligte sich Norbert Gorißen (BMUB) an einem Side Event der Internationalen Klimaschutzinitiative über Klimafinanzierung.

Podiumsdiskussion

11.11.2016: Während des „Wald-Aktions-Tags“ auf der Klimaschutzkonferenz in Marrakesch wurde die Bonn Challenge als Beispiel für eine sehr erfolgreiche Initiative vorgestellt. Die Bonn Challenge setzt sich weltweit für die Wiederaufforstung von entwaldeten und degradierten Flächen ein. Bis 2020 sollen 150 Mio. Hektar und bis 2030 350 Mio. Hektar Land wiederhergestellt werden.

Podiumsdiskussion mit drei Teilnehmern

12.11.2016: Die Vertreterin des BMUB Dr. Karen Tscherning begrüßt die Mitglieder der Friends of Ecosystem-based Adaptation (FEBA). FEBA ist eine selbstorganisierte Gruppe von Institutionen, die auf dem Gebiet der ökosystembasierten Anpassung arbeiten. Die IKI unterstützt das Büro von FEBA bei der Förderung des EbA-Konzepts.

Vortrag von einer Frau und einem Mann

14.11.2016: Auf der Klimaschutzkonferenz von Marrakesch wurde auch das neue „International Network of Climate Change Centres of Excellence and Think Tanks“ (INCCCETT 4CB – Website auf Französisch) vorgestellt, dessen Fokus auf Capacity Building liegt. Aufgrund seiner geografischen Lage ist Marokko sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Mit dem Aufbau eines Klima-Kompetenzzentrums verfügt Marokko nun über bessere Voraussetzungen zur Umsetzung und Weiterentwicklung seiner nationalen Klimaschutzpolitik.

Gruppenfoto

15.11.2016: Auf der Klimaschutzkonferenz in Marrakesch starten die Ministerinnen und Minister sowie führende Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen die so genannte Umsetzungspartnerschaft, die gemeinsam vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und dem BMUB mit Unterstützung des World Resource Institute (WRI) initiiert wurde. Sie soll Entwicklungsländer dabei unterstützen, ihre Nationalen Treibhausgasminderungsbeiträge (NDCs) in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung zu planen und umzusetzen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Lassen Sie uns einen großen Schritt nach vorne machen, ohne dass dabei jemand abgehängt wird.“

Gruppenfoto

15.11.2016: Das Side Event „From Billions to Trillions in Solar Financing“ wurde von der International Solar Alliance (ISA) und der indischen Regierung ausgerichtet. Die von Indien vor einem Jahr ins Leben gerufene ISA unterstützt das Up-Scaling von Finanzierungs- und Capacity Building-Lösungen mit dem Ziel, die Nutzung von Solarenergie weltweit zu fördern. Dabei wird die ISA von multilateralen Entwicklungsbanken, GCF, UNDP und bilateralen Gebern unterstützt. Auch die IKI unterstützt ein Solarprojekt in Indien.

Podiumsdiskussion

16.11.2106: Auf der Klimaschutzkonferenz wurde der NDC Support Cluster der IKI des Bundesumweltministeriums vorgestellt. Der NDC Support Cluster besteht aus sechs IKI-Projekten und stellt 32 Mio. Euro bereit. Damit werden 27 Partnerländer mit einem so genannten Werkzeugkasten, einem Helpdesk, einer Best Practice-Datenbank, Plattformen für den Wissens- und Erfahrungsaustausch und Maßnahmen vor Ort unterstützt.

Vortrag von einem Mann vor einer Gruppe von Zuschauern

17.11.2016: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht am Rande der COP22 das weltweit größte in Betrieb befindliche  Solarkraftwerk „NOORo“ in Ouazarzate in Marokko, das mit IKI Unterstützung gebaut wurde: "Nachhaltige Sonnenenergie ist eine Energiequelle, die überall und für alle Nationen der Erde verfügbar ist. […] Die NOORo-Solarkraftwerke in Ouarzazate sind ein Wegweiser für die ganze Region."

Barbara hendricks vor dem Solarkraftwerk

18.11.2016: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die südafrikanische Umweltministerin Bomo Edna Molewa unterzeichneten auf der Klimaschutzkonferenz eine gemeinsame Erklärung über die dritte Phase des „Climate Support Programme (CSP)“. Im Rahmen des von der GIZ umgesetzten Programms wird das das südafrikanische Umweltministerium von der IKI im Zeitraum 2017 bis 2020 mit 16 Mio. Euro gefördert.

Barbara Hendricks und die südafrikanische Umweltministerin sitzen zusammen auf einem grünen Sofa