10.08.2012

UNFCCC-Workshop zu Verlust und Beschädigung durch die Folgen des Klimawandels

Menschen transportieren ihr Hab und Gut über einen Fluss

Quelle: GIZ

Das Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) organisierte vom 23. bis 25. Juli 2012 in Mexiko Stadt einen Workshop zum Thema "Verlust und Beschädigung durch die Folgen des Klimawandels". Dabei standen vor allem auch die Perspektive der lateinamerikanischen Länder und die dort gesammelten Erfahrungen zum Thema im Fokus. Dieser Workshop ist einer vor vier regionalen Workshops zur Vorbereitung der Klimaverhandlungen (COP) in Katar. Regierungsvertreter unterschiedlicher Länder der Region sowie Fachkräfte aus Behörden, der Wissenschaft oder UN-Organisationen sowie von Nichtregierungsorganisationen oder anderen Durchführungsorganisationen tauschten sich über Herausforderungen wie Extremwetterereignisse oder langfristige Umweltveränderungen und entsprechende Anpassungsmaßnahmen aus. Dabei wurden Ansätze zum Umgang mit Verlust und Beschädigung von der lokalen bis hin zur internationalen Ebene thematisiert.

Auch ein Projekt der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI), das sich mit Versicherungen zur Anpassung an den Klimawandel  in Peru befasst, nahm an dem Treffen teil und brachte seine Erkenntnisse ein. Die anwesende Expertin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Philine Oft, präsentierte unter anderem Ansätze und Instrumente für ein integriertes Risikomanagement und vermittelte Informationen über Erfolgsfaktoren,  Ressourcenbedarf und „lessons learned“.

Die Ergebnisse des Workshops fließen in das Arbeitsprogramm zum Umgang mit Verlust und Beschädigung durch die Folgen des Klimawandels im Rahmen der COP ein. Innerhalb des Arbeitsprogramms werden Empfehlungen ausgearbeitet, die während der COP 18 in Katar verhandelt werden sollen.

Informationen zum Workshop, alle Vorträge sowie die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier (extern, englisch).