01.04.2015

Weltweite Investitionen in Erneuerbare Energien sind gestiegen

Die weltweiten Gesamtinvestitionen in Erneuerbare Energien und Kraftstoffe -ohne große Wasserkraft-Projekte - stiegen im Jahr 2014 um 38 Milliarden US-Dollar auf 270 Milliarden US-Dollar. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr und nur drei Prozent weniger als im Rekordjahr 2011 mit Investitionen von 279 Milliarden US-Dollar. Die Hauptgründe für die Investitionszunahme liegen in dem Ausbau von Solaranlagen in China und Japan und Rekordinvestitionen in Offshore-Windparks in Europa.

Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des "Frankfurt School-UNEP Centre/ Bloomberg Global Trends in Renewable Energy Report 2015", der Ende März in Frankfurt vorgestellt wurde.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßt den weiterhin weltweit ansteigenden Ausbau der erneuerbaren Energien: "Wir freuen uns insbesondere darüber, dass hier Staaten an der Spitze stehen, die für den Klimaschutzprozess von besonderer Bedeutung sind: China, USA und Japan."

Die Entwicklungs- und Schwellenländern liegen bei den Gesamtinvestitionen fast gleichauf mit den Industrieländern. Zwei Drittel der Investitionen kommen dabei allerdings aus China.

Der Bericht, der vom Bundesumweltministerium (BMUB) gefördert wurde, zeigt, dass gerade Schwellenländer eine dominierende Rolle bei erneuerbaren Energien und drastisch notwendigen Minderung der Treibhausgase spielen können.