10.09.2015

Nepal: REDD+ Himalaya Initiative startet

Gruppenfoto

Gruppenfoto zur Eröffnungsveranstaltung des Programms. Foto: ICIMOD

Das regionale Projekt "REDD+ Himalaya: Aufbau und Nutzung von Erfahrungen in der Anwendung von REDD+" wird gemeinsam vom Internationalen Zentrum für Integrierte Entwicklung in Bergregionen (ICIMOD) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt. Zusammen mit "REDD Focal Points" werden die vier östlichen Himalayaländer dabei unterstützt, die Rahmenbedingungen für sozial- und umweltverträgliche REDD+ Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zu verbessern. Partner und Interessensgruppen erhalten technische Hilfe und Maßnahmen zu Capacity Building. Das Projekt wird eine regionale Lernplattform einrichten, um die Süd-Süd Kooperation im Kontext von REDD+ zu vergrößern.

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des Deutschen Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert das regionale Programm, das mit einem Eröffnungstreffen vom 07.-08. Juni in Sauraha, Distrikt Chitwan, Nepal offiziell startete.

In Nepal konzentriert sich das Projekt auf Stärkung der Kompetenzen der Akteure im Bereich Durchführung von REDD+ auf substaatlicher Ebene. Aber auch der Austausch von Erfahrungen und das voneinander Lernen bei guten REDD Durchführungspraktiken für die Süd-Süd Kooperation wird gefördert.

Man Bahadur Khadka, der Leiter des REDD Durchführungszentrums, sagte auf der Veranstaltung, dass Nepals Bemühungen im Bereich REDD+ in der internationalen Gemeinschaft hoch angesehen und geschätzt seien: "In den Distrikten Dolakha, Gorkha und Chtiwan wurden drei Pilotprojekte erfolgreich durchgeführt. Wir sind nun in der Lage, diese Arbeit dort weiterzuführen und wollen ergebnisbasierte Aktivitäten sicherstellen."

Der Hauptgedanke hinter REDD+ ist ursprünglich gewesen, globale Entwaldung zu verhindern sowie Entwicklungs- und Schwellenländern einen Anreiz für Maßnahmen zur Emissionsverringerung zu bieten. Zu diesem Mechanismus hinzugekommen ist der Punkt, Lebensgrundlagen und Biodiversität zu erhalten, während gleichzeitig lebenswichtige Ökosystemleistungen bewahrt werden. Die Details zum REDD+ Mechanismus wurden international diskutiert und es wird erwartet, dass zur COP21 in Paris eine Entscheidung getroffen wird.

Die REDD+ Himalaya Initiative erhält zusätzliche finanzielle Mittel vom norwegischen Außenministerium und UNREDD.


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